Es gibt ihn wirklich…
…doch in der Realität merkt man erst mal wie dämlich er aussieht
Rise Against in Erfurt
War am Samstag in Erfurt zum Rise Against Konzert in der Thüringenhalle.
Dieses Video muss ich hier einfach zeigen. Der Song heißt “Hero of War”, ein akustischer Anti-Kriegssong.
Es gab keinen im Saal, der nicht mitgesungen hatte. Das war echtes Gänsehaut-Feeling.
auch gut: “Swing Life Away”
Aber damit ihr nicht denkt, das Konzert war ein langsames Akustikstück. Es ging wurde auch ordentlich gerockt. Ich bin momentan nur ein einziger blauer Fleck, und wenn ihr wissen wollt wieso, dann guckts euch einfach an:
Cauti war im Radio
Und zwar auf Sputnik.
Die waren nämlich in der Mensa an unserer Uni. In Jena herrscht momentan totales Wohnungschaos. Die Uni hat dieses Semester 5000 neue Studenten immatrikuliert (hört sich schlimm an, heißt aber nur, dass 5000 neue Gesichter über den Campus laufen), und leider wurde nicht daran gedacht, dass Jena in ganz Deutschland neben München den zweit geringsten Wohnungsleerstand hat.
Also haben natürlich nicht alle neuen Studenten eine Wohnung in Los Jenas bekommen.
Und deswegen wollte Radio Sputnik einige Studenten dazu befragen.
Der Manu und ich waren zufällig nun grad zum Essen in der Mensa, und da wollten wir natürlich auch ordentlich Kulis von Radio Sputnik abstauben (Wir haben versucht sie ganz lang mit Mathe-pseudo-intellektuellem-Zeugs vollzuquatschen, doch sie waren imun).
Resultat war, dass wir uns zu einem Live-Interview im Radio hinreißen liesen. (Natürlich waren wir voll lässig)
Moderator: “Ich habe gerade den besten Satz über das Mathematikstudium gehört: Mathematik ist interessant, aber abartig. Und von wem könnte dieses Zitat stammen, wenn nicht von zwei Mathestudenten, nämlich der Manu und der Cauti.”
Ma&C: “Tach auch.”
Mo: “In Jena ist ja grad voll der krasse Wohnungsleerstand. Wie habt ihr denn in eurer WG das Zimmer vergeben, Cauti?”
C: “Wir haben den von mir selbst konzipierten Smiley-Test durchgeführt.”
Mo: “Ja absolut. Wie geht denn der Smiley-Test?”
C: “Die Aufgabe war, neben Name und Adresse, den schönsten Smiley wo gibbet auf einen Notizzettel zu kritzeln.”
Mo:”Wow indeed. Und wer hat das Zimmer dann bekommen?”
C: “Es waren sogar n+1 für n=1 Zimmer. Und zwei Mädels haben diese bekommen.”
Mo:”Ja warum wundert mich das jetzt gar nicht?”
C:”Weiß nich? Warum?”
Mo:”Und wie war das bei dir, der Manu? Wie viele musstet ihr euch anschauen, ehe ihr euch entschieden hattet?”
Ma:”n <= 10″
Mo:”Und das wurde wurde dann natürlich nach Sauberkeit und Anstandt ausgewählt, und nicht nach anderen Eigenschaften?”
Ma:”Eigenwerten? Hä?”
Mo:”Ihr seid ja beide, wie die Mädels wohl sagen würden, richtige Schnuckelchen. Seid ihr beide denn noch zu haben?”
C&Ma unisono: “Nö.”
Mo:”Das tut mir leid für die Frauen, aber vielleicht tanzt ihr ja zu solcher Musik auch gern.”
Hier spielte der Mo Musik ein. Also sowas was für ihn Musik war. Für uns nich, wir hören Musik. Also für uns. Für ihn nicht.
Er fragte, ob wir zu solch Musik auch tanzen würden. Wir antworteteten diplomatisch “Fallunterscheidung”, aber wie ein guter Moderator nunmal so ist, ließ er sich davon nicht abbringen.
Dann waren wir erlöst, ein Lächeln spielte uns um die Lippen und wir gingen essen. Und wir waren ganz cool…





