Alltag eines Studenten…
Der Dienstag eines Studenten:
Morgens kurz vor sieben wache ich auf (mein Vater würde jetzt sagen, was? Studenten schlafen doch bis 10.00). Ich versuche wach zu werden und springe unter die Dusche. Sie hilft mir dabei. Das Zeugs noch gepackt, dann geht es 7.45 mit Bullet For My Valentine im Ohr und der Straßenbahn als Hilfsmittel Richtung Stadtmitte. Als erstes steht heute eine Klausur an. Na prima. Klausurthema: „Kommunikation und Interaktion in Gruppen“. Warum muss man als Lehramtsstudent eigentlich Erziehungswissenschaften hören? Naja, wie auch immer.
Mit einem freundlichen Lächeln begrüßt uns die Dozentin pünktlich um 8.45. Ich habe auch gelacht, allerdings vor Schreck. Die Klausur war typisches Rumgelaber wie damals im Deutschunterricht. Nicht gerade das richtige für einen Mathe und Info Studenten. Irgendwie hab ich mich durchgeboxt, aber über das Ergebnis mag ich nicht spekulieren…
Kurz mit meinen Kommilitonen ausgesprochen, ging es gleich zur Übung von Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die Übung hatten wir im Abbeanum, das ist ca. einem Kilometer vom Campus entfernt. Es ging um erwartungstreue Schätzungen in der Statistik. Nicht meine Welt…
Endlich Mittag! Zum Frühstück gab es nur eine Milchschnitte. Zum Mittag dann Hähnchenschnitzel mit Pommes in der Mensa. Lecker. Nun hatte ich ganze zwei Stunden Zeit. Eigentlich wollte ich gleich nach Hause, aber mich ereilte die Information, dass die Liste für das Seminar „Kryptologie in der Schule“ bereits ausliegt. Dieses Seminar ist für das nächste Semester angesetzt. Wenn man sich nicht beeilt ist es schnell voll, da nur zwölf Plätze zu vergeben sind. Also hab ich mich schnell eingeschrieben, damit ist die erste Veranstaltung für das kommende Sommersemester gesichert. Check!
Zwölf Uhr war ich dann doch Zu hause. Allerdings nicht lange, nach einer halben Stunde internetten ging es zurück zum Campus zur Übung zu Informatik 3. Es ging diesmal wieder um Graphenalgorithmen. 15.45 war auch das gegessen (und dabei hatte bereits wieder Hunger) und es ging wieder hoch zum Abbeanum. Immer dieses Gelatsche. Warum fährt da kein Bus hin? Es folgte das Tutorium zu Wahrscheinlichkeitsrechnung, wo speziell auf Fragen eingegangen wird. Es hat aufjeden was gebracht. Thema war die Maximum-Likelihood-Methode. Klingt wie ne Krankheit, ist aber wichtig für die Klausur. Und 17.30 hieß es endlich: Feierabend.
Jetzt bin ich in meiner WG und mache nichts. Naja, um ehrlich zu sein schreib ich diesen Blogeintrag. Gleich geht es zu Mces und dann ins Kino. Endlich mal wieder Kino… Das Vermächtnis des geheimen Buches, bin mal gespannt was da raus kommt. Und wenn ich dann wieder hier bin, setz ich mich an meine Hausarbeit über das Thema „Prozesse und Threads in modernen Betriebssystemen“.
Ein Glück kann ich morgen dem Klischee des Studenten etwas gerechter werden und länger schlafen =)

wurzelvorstufe sagte,
5 Februar 2008 um 9:18
DU hast Dich „schnell“ eingeschrieben? Es besteht noch Hoffnung für die Welt- ich glaube wieder an den Weltfrieden
24lightyears sagte,
6 Februar 2008 um 1:05
Jaja, klingt komisch, aber da war ich mal schnell =)