You take the breath right out of me…

29 März 2008 at 3:37 Uhr nachmittags (Musik) (, , , , )

Es ist jetzt knappe anderthalb Jahre her, dass ich von einer jungen amerikanischen Band erfuhr.
Mittlerweile haben sich die Songs der vier Jungs geradezu in meinen Kopf gebrannt, wie kaum eine andere Band es geschafft hat.
Breaking Benjamin schimpft sich die Truppe. Der Name bedeutet frei übersetzte so viel wie “Zerbrechende Benjamin” und ist auf eine sehr lustige Anekdote zurückzuführen: Bei einem Auftritt der Gruppe versuchte Sänger Benjamin Burnley sein Mikrophon gekonnt durch die Luft zu wirbeln. Allerdings gelang ihm dies nicht ganz und er zerstörte es. Der Eigentümer des Mikrophons bedankte sich dann mit den Worten: “Thanks Benjamin for breaking my fucking mic”.

Der Sound hat sich in Folge der drei produzierten Studioalben natürlich weiterentwickelt. Hörte man auf der Debut-LP Saturate an einigen Stellen noch die Abstammung des Grunges, aber auch sehr rustikale und harte Parts, war der Nachfolger We are not alone ausgefeilter und eingängiger, aber auch etwas ruhiger. Das aktuelle Album Phobia war das bisher erfolgreichste der Band. Es begeistert mich gerade durch seine sehr melodischen Parts, ohne dabei von den Hardcore Wurzeln der Band abzuweichen. Dazu kommt eine wirklich genial inszenierte düstere Atmosphäre, die das gesamte Album keinen Abbruch findet.
Ben selber beschreibt die Musik als “heavy but mellow”, und das trifft es auch sehr genau. Und mit der genialen Stimme, gehört Ben Burnley für mich zu den besten Sängern, die die Welt gehört hat.

Natürlich gibt es eine Empfehlung von meiner Seite: Das offizielle Video zum Song “Breath” vom Album Phobia.
Reinhören lohnt sich wirklich

Leider tourt die Band nicht außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada. Der Grund ist ein ganz einfacher: Sänger Ben hat eine Flugphobie (daher auch der Name “Phobia” der neusten Scheibe) und setzte keinen Fuß in ein Flugzeug. Schade =(

Für Interessierte gibt es hier noch den Link zu einer deutschen Fansite:
diaryofjane.de
und außerdem noch andere offizielle Videos:
“The Diary of Jane”
“So Cold”
“Sooner or Later”
“Polyamorous”

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GP2 Malaysia - Kuala Lumpur

27 März 2008 at 6:44 Uhr nachmittags (Formula 1)

Zum zehnten mal ging es letzten Sonntag für die Formel 1 nach Malaysia.
Seltsam irgendwie. Dabei fühlt dich der Grand Prix immer noch wie eine brand neue Rennstrecke an.

Bis auf die Strafversetzung der McLaren-Mercedes Fahrer gab es allerdings meiner Meinung nach wenig spannendes. Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen wurden in der Startaufstellung fünf Startplätze nach hinten versetzt, da sie im Qualifiyng Nick Heidfeld und Fernando Alonso auf ihrer schnellen Runde behinderten.
Dies gab natürlich Diskussionsstoff, doch waren die meisten Stimmen, bis auf Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, der Meinung, dass diese Strafe nicht von ungefähr käme.

Im Rennen hatten die McLaren-Mercedes keine reale Chance mehr auf den Sieg. Dafür fuhr Kimi Räikönnen ein wirklich perfektes Rennen und lies die Auftaktsfehler aus Australien hinter sich. Verdient holte er sich am Ende des Rennens den Sieg.
Felipe Massa schied leider gegen Ende des Rennens aus. Ob es ein Fahrfehler oder ein technischer Defekt war, vermochte niemand zu sagen, mir schien es allerdings nicht wie ein Fahrfehler.
Nun muss er sich aber ran halten. Zwei Rennen mit keinem Zähler auf dem Konto ist wirklich ein verpatzter Auftakt.

Überrascht hat der Pole Robert Kubica. Er fuhr ein wirklich sehr gutes Rennen und konnte sich den zweiten Platz, und somit den ersten Besuch auf dem Podium erarbeiten.
Dritter wurde der strafversetzte Kovalainen.
Leider mussten sich die Deutschen Vettel, Sutil und Glock frühzeitig verabschieden.

Nach zwei Rennen geht es an der Spitze natürlich knapp zu. Hamilton führt mit 14 Punkten vor Räikönnen und Heidfeld mit 11 Punkten.

In nunmehr anderthalb Wochen ohne die Boliden, findet sich der Rennzirkus dann in Bahrain wieder. Diesmal ist kein Frühaufstehen angesagt. Das Rennen findet um 13:30 Uhr MEZ statt.

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Wer die Vergangenheit verneint, der verneint die Zukunft

25 März 2008 at 8:45 Uhr nachmittags (Nachdenkliches, Zitate) (, , )

“Wenn die Wurzeln einer Eberesche nicht tief reichen, dann trägt sie keine Krone.”

Aus “Das Ferne Ufer” von Ursula K. Le Guin

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Ein Gespenst geht um in der Familie…

24 März 2008 at 3:47 Uhr nachmittags (Alltag, Lustiges) (, )

Ich schreibe diesen Eintrag, da die Welt endlich die Wahrheit erfahren muss!
Es geht nun schon länger so und noch niemand hat sich getraut etwas dagegen zu unternehmen.
Und das alles in einer Zeit, in der Denglisch zu einer Art zweiten Muttersprache für die Jugend Deutschlands geworden ist…

Die Geschichte beginnt vor etwa acht Jahren, als unsere Familie einen kleinen Husky sein Eigen nennen durfte.
Lange wurde überlegt, wie unser neues Familienmitglied heißen solle.
Strubie? Nein, sagte mein Alter, dann wäre er im Hundehimmel nichts besonderes mehr…
Schneeflocke? Nein Vater, sagten wir, dann hätte er das Gelächter im Hundehimmel auf seiner Seite.
Yoshi sagten wir! Yoshi! Das ist ein Name! Denn dieser Husky hatte genau so eine lange Zunge wie der berühmte Nintendo-Charakter.
Ja, sagte unser Alter, gute Idee

Doch damit nahm das Übel erst seinen Lauf!
Seit geraumer Zeit wissen sogar die junge Wilden in unserer Familie diesen Namen korrekt zu schreiben.
Ist ja auch ganz einfach: Y O S H I

Nur einer wiedersetzt sich dieser Schreibweise. Und ich denke ihr wisst ganz genau wer das ist.
Joschi. Ich traue mich kaum das auszuschreiben! Wie kann er nur? Als nächsten nennt er ihn womöglich noch Jochen???
Neeeeeeeeeeeeeein!!!

Heute mittag sag ich zu meiner Mutter: Tu doch was dagegen!
Doch sie meinte nur: Wieso? Wie kann man den Namen denn falsch schreiben? Das ist doch nicht schwer.
Neeeeeeeeeeeeeein, du nicht auch noch, denke ich bei mir.
“Y O S H I”, sagte meine Mutter. “Ganz einfach.”

Wow!
Nur Vater schafft es nicht. Dabei ist es doch nicht schwer!!!
Ich habe schon alles versucht. Sprachtraining, Gehirnwäsche, sogar mein Anschlag auf seinen Lymphknoten am Kiefer lässt ihn kalt. Von wegen sauer macht lustig…
Doch irgendwas muss doch zu tun sein?!
Nicht dass er noch jemanden ansteckt, mit seiner Namensverstümmelei…
Ein Gespenst geht um in der Familie…

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See You Space Cowboy - Kapitel 3

22 März 2008 at 8:55 Uhr nachmittags (See You Space Cowboy, Stories)

 

Das Gateway war kaum mit den Augen auszumachen, der feuerrote, riesige Jupiter verschluckte das noch weit entfernte Gebäude. Der Anblick war überwältigend, selbst für Jason, der das All sein eigentliches Zuhause nannte. Amy jedoch überbot alles. Sie blickte mit offenen Mund starr geradeaus und konnte ihren Blick nicht mehr abwenden. In der Hitze des Gefechts war der atemberaubende Anblick keinen von beiden aufgefallen. Und selbst wenn, so wäre kaum Zeit gewesen sich dafür zu interessieren. Nun kroch langsam der Mond Kallisto hinter dem Jupiter hervor und Amy gab ein leises Geräusch des Staunens von sich.

Die Chakotay flog in den Tunnel des Intergates und fuhr langsam die langen Flügel mechanisch ein. Auf der rechten Seite des Tunnels waren wieder hunderte von Schiffen angedockt; Jason suchte nach dem Schiff der Piraten, es war wahrscheinlich, dass sie nun hier waren. Egal wie sie sich das plötzliche Verschwinden des Schiffes vor ihnen erklärten, es hier zu suchen war das Logischste. Die Chakotay hatte die Daten über das Schiff natürlich längst ausgewertet und somit auch hoch gerechnet wie das Raumschiff demzufolge aussehen dürfte. Dies geschah mit Hilfe einer wirklich genialen Datenverarbeitungsroutine. Der Computer analysierte die Schilddateien, alle erkennbaren technischen Details des Schiffes, sowie Aerodynamik und alle möglichen verfügbaren Informationen, und erstellte dann ein virtuelles Bild des Schiffes. Jason selbst hatte das Schiff der Gangster natürlich kaum gesehen. Als er die Schubumkehr befahl düste es mit seiner Geschwindigkeit gerade zu über die Chakotay hinweg. Somit hatte er nun eine ungefähre Ahnung wie das Schiff aussehen sollte. Den Daten zufolge ein kleines Kampfschiff der Float-Klasse. Das war ein sehr fortschrittliches Schiff, wenn auch nicht das neueste Modell. Den Rest des Beitrags lesen »

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»Meisterwerk«

20 März 2008 at 3:04 Uhr nachmittags (Lyrik)

»Meisterwerk«

Erwacht, erdacht in tiefster Nacht,
im Herzen des Künstlers ein Feuer entfacht,
er lacht und macht sich an die Schlacht
seine Idee und Inspiration durch seine Macht,
durch total verrückte, doch geniale Gedanken,
die sich um all seine Ideale ranken
zu verwirklichen und umzusetzen,
zu bestaunen und auch zu schätzen
ist allein schon sein Bild des Projekts,
durch seine Visionen und Träume wächst
seine Vorstellung und seine Ziele,
in seinem Kopf schwirren so viele
abstrakte, surreale Ideen umher,
doch genügt es nicht, er will noch mehr,
der Drang, die Begierde Schöpfer zu sein
entstand es so klein, fast nur ein Schein,
doch erschaffen durch viel Blut und Schweiß,
solange kein Fortschritt, doch er weiß
jeder kleinste Handschlag wird sich auszahlen,
jetzt kann er sich all seine Wünsche ausmalen.
Erbaut, er schaut, kein Wort das es erklärt,
enthüllt er sein eigen Meisterwerk !

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Die Gefahren des Teleportierens

17 März 2008 at 5:19 Uhr nachmittags (Lustiges, Nachdenkliches, Weltall, Zitate)

“Ich reiste mal per Teleport,
mit Jan und Klas und Hein.
Jan stahl der Paula ihr Herze weg
und ich nahm Klasens Bein.”

aus “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams

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GP1 Australien - Melbourne

16 März 2008 at 6:58 Uhr nachmittags (Formula 1)

Das lange Warten hatte endlich ein Ende und heute Morgen um 5.30 Uhr startete die Königsklasse des Motorsports in das erste Rennen der Saison 2008.

Natürlich hab ich mir das Rennen live angesehen. Ich ignorierte die entsetzten Gesichter meiner Mitbewohner, als ich ihnen gestern Abend erklärte, dass ich bereits 4.30 in der Nacht aufstehen werde, und machte mir dann heute Morgen einen gemütlichen Rennsonntag in meinem WG-Zimmer.

Es war wieder ein riesen Gefühl, den Fernseher anzuschalten und die wohltuenden Klänge der rasenden Boliden zu genießen.
Auch Niki Laudas kompetente Weisheiten, die fast wie die weisen Worte eines Zen-Meisters an seine Schüler anmuten, liesen mein Herz schneller schlagen.

Es fehlte nur noch eine Schumi-Flagge, ganz nach dem Motto meines Alten.

Das Rennen an sich war ein sehr spannendes und spektakuläres. Von 22 Autos erreichten gerademal 8 die Ziellinie. Und durch die Disqualifikation von Rubens Barrichello, der es eigentlich auf den siebten Rang schaffte, konnte Räikkönen, der wenige Runden vor Schluss ausfiehl, noch einen Punkt einsacken.

Hamilton fuhr ein wirklich perfektes Rennen. Dies kann man von der Performance von Räikkönen nicht sagen, der sich zwei Fehler erlaubte. Ferrari konnte nicht Lächeln dieses Wochenende, dagegen hatten Heidfeld und Rosberg allen Grund zur Freude. Platz 2 und 3 sind wirklich nicht einfach zu erfahren, inwieweit nun die Ausfälle dazu beigetragen haben, möchte ich nicht erörtern, für Rosberg spielte allerdings auch das Glück eine Rolle, dass Kovalainen durch das Saftey Car eine ungünstige Zeitpunkt für seinen Boxenstopp erwischte.

Doch auch die Performance von Timo Glock im Toyota war stark. Schade nur, dass er durch einen kleinen Fehler eine ungünstige Bodenwelle in der Auslaufzone erwischte, und somit das Auto verlohr und abflog.

Aber im Ganzen ein interessanter Auftakt. Die noch nicht allzu viel aussagende Punkteverteilung gibt es hier.

Bereits nächste Woche geht es in Malaysia weiter.
Bis dahin kann man gespannt sein. =)

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Wie vermisse ich dich!

10 März 2008 at 9:08 Uhr nachmittags (Alltag, Gedanken, Nachdenkliches)

Wie vermisse ich dich!

Ich erinnere mich zurück als wäre es gestern gewesen, als wir spielend im Park saßen. Okay, du spieltest, ich lauschte.
Wie wir durch gute und schlechte Zeiten gingen.
Wie du mich aufheitertest an schlechten Tagen.
Wie du mich traurig machtest durch deine Geschichten.

Und dabei warst du immer so wandlungsfähig.
Berichtetest mir immer wieder von neuen Welten.
Von Sehnsüchten und Gefühlen.
Von Gedanken, Idealen und Ideen, die ich selbst nie entdeckt hätte.

Wie vermisse ich dich!

Nur noch ferne Erinnerungen bleiben.
So lang scheint es her, als du gingst.
Du sagtest du würdest wieder zurück kommen. Doch sagtest du nicht wann.
Und so warte ich. Warte und denke an dich.
Und zähle die Monate. Fünf an der Zahl.
Wie lange werde ich noch warten müssen?
Dabei war doch nur ein einziger Knopf defekt…

Und nun sitze ich hier und brenne CDs.
Und ärgere mich.
Rohlinge drohen mich zu ersticken.

Wie vermisse ich dich! Mein mp3-Player.
Komm bald zurück!

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»Engel«

7 März 2008 at 9:38 Uhr nachmittags (Lyrik)

»Engel«

Ein kurzer Blick in deine Augen,
ein kurzer Blick in dein Gesicht,
mein Herz zerspringt in tausend Scherben,
und meine trau`ge Seel zerbricht.
Du bist ein Engel hier auf Erden,
doch kann bloß ich die Flügel sehen.
Oh bitte, bleib doch ewig hier,
Warum musst du so baldig gehen?

Erinnerungen sind all was bleibt
von unsrer ach so kurzen Zeit.
Und deine Stimme hallt erneut
in meinem Kopf, in Ewigkeit.
Verblasst sind längst schon all die Farben,
verstummt sind deine letzten Wort.
Und Angst um dich lässt mich hier sterben,
denn all Erinnerung ist fort.

Wo bist du nur als bald verschwunden?
Wo weilst du nun in dieser Welt?
Mein zersprungnes Herz verendet,
denn es gibt nichts mehr, dass es hält.
Die Welt verschwimmt vor meinen Augen,
und meine kalte Seel zerbarst.
Mein letzter Atem bürgt die Erkenntnis,
dass du mein Todesengel warst…

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