»Leviathan«
»Leviathan«
…Und grausame Stille umgab mich als bald,
als ich diesen einsamen Pfade bestieg.
Es war bereits dunkel und ebenso kalt
und mein bitterkaltes, mein sterbend Herz schwieg.
Die Furcht quälte meine verbitterte Seele,
der Schmerz hat sie längst als sein eigen gebrannt,
raubt mir die Luft wie ein Strick um die Kehle,
nimmt mir die Hoffnung, nimmt den Verstand.
…Und weiter und weiter verschwindet mein Geist,
die Angst um den Tode hat ihn doch gestohlen,
von nachtschwarzen Krähen ward er verspeist,
und nichts kann ihn jemals auch wieder einholen.
Erdolcht durch all trostlosen, düstren Gedanken,
erblindet durch all die Hoffnungslosigkeit.
Und bloß worum all die Legenden sich ranken,
bleibt mir nun übrig in all Ewigkeit.
…Und warum doch Sorgen, wenn Worte verhallen?
Warum doch pflanzen, wenn Früchte verderben?
Warum noch aufstehen, wenn wir doch fallen?
Und warum noch leben, wenn wir doch sterben…