See You Space Cowboy Kapitel 4 – Der blinde Passagier

28 Juli 2008 at 8:01 (See You Space Cowboy, Stories) ()

Es war Abend auf Ganymed, kurz vor Ladenschluss. Dichte Wolken getränkt in blutrotem Licht zogen schnell über Ganymed. Die Sonne war vor etwa drei Tagen untergegangen (da die irdischen Tage auf jedem Himmelsobjekt natürlich variierten, benutzte die Menschheit Erdentage als einheitliche Zeiteinheit, genau wie Stunden und Minuten), und würde in knapp zwölf Stunden wieder aufgehen. Auf dem Ganymed war die Helligkeit der Sonne allerdings längst nicht so dominant wie die des Jupiters. Die Luft roch nach Chemikalien in New London, einer Fünf-Millionen-Metropole auf der nördlichen Hemisphäre des Jupiter IV. Amy und Jason liefen eine breite Avenue entlang, über ihnen das unangenehme Dröhnen von Schiffen, die zwischen und über den Wolkenkratzern kreuz und quer, aber dennoch mit System, rasten. Es war wichtig, dass Amy einkaufen ging, Jason hatte sie dazu gedrängt, seit sie vor nun etwa vier Stunden in einem fremden Bett aufwachte. Schließlich könne sie nicht jeden Tag die selben Sachen tragen. Da war es wieder, Amy war von ihrer Heimat abgeschnitten, sie würde nie wieder zurück gehen können, zumindest nicht in der nächsten Zeit. Immer wieder, wenn ihr dieser Gedanke wieder in den Kopf polterte, erschrak sie, denn es war ihr die meiste Zeit nicht bewusst. Es fühlte sich eher wie ein Überraschungsurlaub an, als wäre Jason ein Freund, den sie lange nicht gesehen hat, der sie mit einer kleinen Spritztour überraschte.

„Das ist typisch New London“, sagte Jason, zog seinen rechten Arm aus der Hosentasche und zeigte auf das Dach eines gläsernen, etwas surreal wirkenden Wolkenkratzers. „Von diesen geschwungenen Dächern kannst du hier viel Finden. Es war die neuste Mode, als die Stadt erbaut wurde. Dies ist auch gar nicht so lange her, älter als zweihundert Jahre ist unsere stolze Heimat nicht.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Weltuntergang am 21.10.2008

15 Juli 2008 at 10:24 (Kritik, Nachdenkliches, Weltall, Wissen) (, , , , )

„Forscher spielen Gott“ heißt eine der Schlagzeilen im aktuellen P.M.-Magazin.
Thema des Artikels ist das berüchtigte Experiment von CERN. Die letzten Jahre wurde der größte Teilchenbeschleuniger der Welt in der Schweiz unterirdisch geplant und gebaut (7 Milliarden Euro Entwicklungskosten). Der riesige kreisförmige Teilchenbeschleuniger hat einen Umfang von 27 km. Mit ihm sollen kleine Atomkerne auf bis zu 99,9% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden und anschließend zusammenprallen.

Ziel des Experiments ist es die Bedingungen des Urknalls zu simulieren. Natürtlich kann der Urknall an sich nicht simuliert werden, doch soll der Teilchenbeschleuniger von CERN die Bedingungen 10^-12 Sekunden nach dem Urknall „nachbilden“.
Die Erwartungen an das Experiment sind hoch. Immerhin gibt es unzählige Fragen in der Physik die ungeklärt sind. Zum Beispiel „Warum gibt es überhaupt Materie“, „Wie entstand das Weltall“ oder „Warum sind Dinge überhaupt schwer?“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Wort und Sterne

13 Juli 2008 at 9:52 (Zitate) (, , , )

„Nur im Schweigen hört man das Wort, nur in der Dunkelheit sieht man die Sterne.“

Aus „Das Ferne Ufer“ von Ursula K. Le Guin

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Internet schrammt an einer Katastrophe vorbei

12 Juli 2008 at 2:53 (Internet) ()

…heißt ein Artikel auf welt.de auf den mich mein Vater aufmerksam machte. Hier zum nachlesen:

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Internet schrammt an einer Katastrophe vorbei
Um ein Haar hätten Hacker die Kontrolle über das Internet übernehmen können. Unter höchster Geheimhaltung wendeten Computerkonzerne die Bedrohung ab. Ein Virenspezialist hatte das Sicherheitsloch zufällig entdeckt und Microsoft, Cisco und Sun informiert. Wären Hacker auf das Problem gestoßen, hätten sie Webadressen umlenken und Mails abfangen können.
Eine durch Zufall entdeckte Panne im Internet hätte es Hackern fast ermöglicht, die weitgehende Kontrolle über das weltweite Datennetz zu übernehmen. Nach sechs Monaten Arbeit unter höchster Geheimhaltung stellten große Hardware- und Softwarefirmen am Dienstag einen sogenannten Patch, ein Korrekturprogramm, bereit. Die Gefahr ist nun gebannt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Comic #14 – Feuer in Hilberts-Hotel

11 Juli 2008 at 8:08 (Comics) (, , , )

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An alle mißverstandenen Genies…

8 Juli 2008 at 10:17 (Lustiges, Wissen) (, , )

… diesen Text habe ich eben gefunden und war begeistert. Ob es stimmt oder nicht ist eine andere Frage ;) (Quelle unten)

Es war einmal in Kopenhagen.

Das nun folgende war wirklich eine Frage, die in einer Physikprüfung,
an der Universität von Kopenhagen, gestellt wurde:
Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem
Barometer feststellt.
Ein Kursteilnehmer antwortete:Sie binden ein langes Stück Schnur an
den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des
Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des
Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermassen,
daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine
Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt
war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den
Fall zu entscheiden. Den Rest des Beitrags lesen »

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BULLET!

7 Juli 2008 at 12:15 (Musik) (, )

Es war genial :)
Am Freitag (04.07.08 ) durfte ich eine ganz besondere Band live erleben.
Sie betraten die riesige Hauptbühne des With Full Force Festivals und schmetterten ihren Opener und zugleich Titelsong des aktuellen Albums „Scream Aim Fire“ gnadenlos dahin. Die Massen schrien alle mit als es im Chorus „Over the top, over the top“ hieß. Die Rede ist von den vier Walisern Bullet for my Valentine!
Es war genial! :)
Wie professionell die Jungs waren, und wie sie die Zuschauer aufheizten. So muss ein Auftritt aussehen!
Mit einer Wall of death und mehrmaligen Circles feierten die Fans die schnellen Hymnen wie „Waking the Demon“, „Hand of Blood“, „Suffocating under Words of Sorrow“ oder „Eye of the Storm“. Aber auch langsamere Ohrwürmer wie „Tears don`t fall“ oder „Say Goodnight“ erfreuten sich reger Beliebtheit.
Nach einer knappen Stunde verließen die Bullets leider schon die Bühne, und machten Platz für „mighty fucking Machine Head“, wie Matt von Bullet den Headliner des Abends nannte.
Es war genial :)
Hoffe sie mal in voller Länge genießen zu können.

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Comic #13 – Mmh…

3 Juli 2008 at 4:47 (Comics) (, )

Comic 13 - Mmh

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