Ich und das Schwarze Loch
Es ist witzig, dass man manchmal in den banalsten Alltagssituationen auf die verrücktesten Ideen kommt. Und so geschah es also, dass ich mir ganz naiv überlegte, wie man mit grundlegendem Schulwissen in Physik, den Ereignishorizont eines Schwarzen Loches berechnen könnte.
Meine Idee war nichtrelativistisch und, wie bereits erwähnt, sehr naiv, und genau deswegen hätte ich auch nie gedacht, dass ich auf das richtige Ergebnis stoße.
Und siehe da: Mein Ergebnis ist falsch. Doch war ich nicht enttäuscht, im Gegenteil, ich wunderte mich über das Ergebnis, das doch sehr viel Ähnlichkeit mit dem Soll-Ergebnis aufwies. Also suchte ich nach einem Denk-oder Rechenfehler. Letzteres habe ich nicht gefunden. Und Denkfehler könnten jede Menge in meiner naiven Vorgehensweise stecken, doch besitze ich nicht das fachliche Wissen um diese zu entdecken.
Und genau deswegen möchte ich meine Überlegungen nun darlegen, in der Hoffnung, dass irgend jemand mit etwas Ahnung diesen Eintrag lesen wird, und mich aus meiner quälenden Ungewissheit befreien könnte.
Da grundlegende Physikkentnisse ausreichen um meine Idee zu verstehen, kann sich jeder, der sich etwas dafür interessiert, den folgenden Abschnitt zu Gemüte führen.
Zu Beginn ist wohl erst einmal zu klären, was der Ereignishorizont eines Schwarzen Loches ist. Da Schwarze Löcher alles in ihrer Umgebung anziehen (sogar das Licht), muss es folglich eine Grenze im Raum geben, die das unvermeidliche Hineinstürzen eines Teilchens in die Singularität von der Außenwelt abgrenzt. Diese Grente heißt Ereignishorizont. Alles was in den Ereignishorizont gerät, stürzt unweigerlich in das Schwarze Loch.
Für einen außenstehenden Beobachter erscheint dieser Horizont schwarz, da keine Informationen und kein Licht daraus entfliehen können (Daher auch der Name ‘Schwarzes Loch’). Alle Ererignisse innerhalb dieses Raumgebietes stürzen also in die Singularität, und kein außenstehender Beobachter kann wissen, was dahinter vor sich geht.
Der Radius des Ereignishorizonts heißt Schwarzschild-Radius.
Und genau diesen Schwarzschild-Radius wollte ich für beliebige Massen eines Schwarzen Loches berechnen.
Meine Idee war, das Schwarze Loch wie ein Planetensystem zu betrachten. Den Rest des Beitrags lesen »
Vater-Sohn-Gespräch
Er: „Du kannst aber schnell am Computer tippen.“
Ich: „Ja, ich bin aber auch Informatik-Student.„
Er: „Na und? Ich bin Bäckermeister, aber deswegen esse ich nicht schneller…“
NASA Images of the Day
Dies ist das ‘Image of the Day’ der NASA. Das Bild trägt den Titel ‘Stellar Family Tree’. Zu sehen sind mehrere Generationen von Sternen. Die als blaue Punkte in der Mitte erscheinenden Sterne sind ältere Sonnen, während die hellen großen Flecken Gebiete sind, in denen neue Sterne geboren werden.
Aufgenommen wurde das Bild vom Spitzer Space Telescope der NASA mit einer Belichtungszeit von 24 Stunden(!) Die abgelichtete Region wird als ‘W5′ bezeichnet und liegt etwa 6500 Lichtjahre von uns entfernt.
Atemberaubend, nicht wahr?
Doch damit nicht genug: Den Rest des Beitrags lesen »
Alpha Centauri
ist unser unmittelbarer Nachbarstern. Genauer gesagt ist es sogar ein Doppelstern-System im Sternbild Centaurus.
Aber dieser Post soll etwas ganz anderes thematisieren:
Eine fünfzehn-minütige Fernsehsendung auf dem Bildungssender BR-alpha. Der Astrophysiker Harald Lesch von der TU München spricht über beliebte und interessante Fragestellungen der Atsronomie. So zum Beispiel werden Fragestellungen wie: „Warum fällt der Mond nicht auf die Erde?“, „Was sind Sonnenflecken und Sonnenstürme“, „Warum hat der Saturn Ringe“, oder „Was sind Doppelsterne“.
Alle 217 Folgen findet man auch im Internet:
Einfach nach unten zur Episoden-Übersicht scrollen: Alpha Centauri
Ich kann die Sendung jedem empfehlen, der sich für solche Themen interessiert. Es benötigt kaum Vorkenntnisse, also keine Angst, ruhig mal die ein oder andere Folge anschauen
Ein Himmel ohne Sterne
Seit Jahrhunderten schauen die Menschen in sternenklaren Nächten zum Himmel hinauf und staunen über den Anblick. Allein mit bloßem Augen sind tausende von Sternen zu erblicken, und auch die erdnähesten Planeten lassen sich ohne Hilfsmittel beobachten.
Doch wie lang bleibt uns dieser atemberaubende Anblick zugänglich? Die sternenklaren Nächte sind in den letzten Jahrzehnten seltener geworden. Zu den Gründen zählen unter anderem weltweit erhöhte industrielle Abgase, aber auch ein erhöhter Anteil an Kohlendioxid in unserer Atmosphäre, was als Hauptverursacher des Treibhauseffektes gilt.
Könnte es also passieren, extrapoliert man die Veränderungen der letzten Jahrzehnte in die Zukunft, dass uns ein komplett sternenloser Abendhimmel bevor steht? Zumindest wissen wir, dass die sternenklaren Nächte bei weiterer stetiger Veränderung der Abgase in nähester Zukunft rapide veringern können.
In 30 bis 40 Jahren könnten also 20 sternenklare Nächte im Jahr zur Normalität gehören.
Und wie sieht es in ferner Zukunft aus?
Beobachtet man unseren Nachbarplaneten Venus, der in etwa die gleiche größe wie die Erde aufweist, fallen einem dennoch viele Unterschiede zu unserem Heimatplaneten auf. Es herrschen geradezu höllische Bedingungen. Temperaturen von 470°C, ein neunzigmal höheren Atmosphärendruck als der irdische und 96% Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre. Kein Überleben für Mensch und Tier!
Wieso aber unterscheiden sich diese beiden Planeten so sehr, obwohl sie nahezu die gleiche Größe haben?
Viele Wissenschaftler vermuten, dass die Venus der Erde früher viel ähnlicher war. Erst un jüngster Zeit soll sie ihre Plattentektonik eingestellt haben, während sie früher aber vorhanden war. Wahrscheinlich gab es sogar Ozeane aus Wasser. Mit dem Erliegen der Plattenbewegungen aber nahm der Vulkanisum zu, Kohlendioxid wurde in die Atmosphäre gepump, und somit der Treibhauseffekt angeheizt, der nun für die hohen Temperaturen auf der Venus verantwortlich ist.
Ein Hinweis darauf ist, dass die Venusoberfläche noch sehr jung ist (etwa 500 Millionen Jahre alt)
Durch die steigende Temperatur verschwand das Wasser an der Oberfläche, die Litosphäre (der oberste Bereich der Plattenoberfläche) wurde trockener, elastischer und spannkräftiger. Das Absinken einer Platte unter eine andere wurde immer schwieriger und somit kam die Plattentektonik schließlich zum endgültigen Erliegen.
Das Erliegen der Plattentektonik auf der Erde hätte ähnliche Folgen. Die Plattenbewegungen ermöglichen nämlich eine gute Abführung der inneren Erdwärme nach außen.
Würde auf der Erde der Kohlendioxidgehalt steigen, könnte die Plattentektonik zum Stillstand kommen und einen Hitzestau verursachen. Dies würde den Vulkanismus fördern. Da Vulkane Kohlendioxid ausspucken, würde der Treibhauseffekt weiter steigen. Ein Teufelskreis sozusagen.
Auf der Erde würde es nicht ganz so heiß werden, wie es auf der Venus der Fall ist, da der Sonnenabstand größer ist. Mit 150-200°C in Bodennähe ist dennoch zu rechnen. Man vermuetet, dass in 500 Millionen bis eine Milliarden Jahre die Erde der heutigen Venus ähneln könnte.
In ferner Zukunft also, bedint durch die dichte Atmosphäre, keinen Sternenhimmel. Doch dies ist weniger tragisch als die Tatsache, dass unter diesen Bedingungen ohnehin kein Leben existieren könnte.
Quelle: Von Ringplaneten und Schwarzen Löchern, Keller, Kosmos-Verlag
»Im Wind«
»Im Wind«
Stürmisch tobt ein Wind umher,
stürmisch zieht er übers Land.
Nun steh ich ganz alleine hier,
doch starr ich dir noch wie gebannt
seit Stunden nun schon hinterher.
Seit Stunden denke ich daran,
wie schön die Zeit doch mit dir war,
so schön fing damals alles an.
Und traurig tragen deine Schritt
dich immer weiter weg von mir.
So traurig scheint die Welt zu sein
und stürmisch tobt der Wind nun hier.
Erinnerungen nur an dich
wirbeln mir im Kopf umher.
Meine Seele, voll von Hoffnung
ward ganz plötzlich nur noch leer.
All die Träume von der Zukunft
sterben nun mit jedem Schritt.
Und all die Liebe, die wir hatten –
all die Liebe nimmst du mit.
Dachte niemand kann uns trennen,
doch ich seh, du hast`s gekonnt.
Seh dir nach, doch du verschwindest
langsam nun am Horizont.
Graue Wolken fülln den Himmel,
wie die Tränen mir die Augen.
Meine Haare wehn im Winde,
doch mein Wehmut wird nichts taugen.
Nur du gabst mir den Windschatten,
der mich vor dem Sturm bewahrt.
Erst jetzt merk ich wie schwer es ist,
mir bleibt dies Leid doch nicht erspart.
Ich kann dich nun nicht mehr erblicken,
schau dennoch deinen Weg hinauf.
Spür meine Seele langsam brennen –
und der Wind heult schrecklich auf.
Kann es immer noch nicht fassen –
war ich denn schon lang so blind?
Nun stehe ich hier ganz allein
im Wind.




