»Im Wind«
»Im Wind«
Stürmisch tobt ein Wind umher,
stürmisch zieht er übers Land.
Nun steh ich ganz alleine hier,
doch starr ich dir noch wie gebannt
seit Stunden nun schon hinterher.
Seit Stunden denke ich daran,
wie schön die Zeit doch mit dir war,
so schön fing damals alles an.
Und traurig tragen deine Schritt
dich immer weiter weg von mir.
So traurig scheint die Welt zu sein
und stürmisch tobt der Wind nun hier.
Erinnerungen nur an dich
wirbeln mir im Kopf umher.
Meine Seele, voll von Hoffnung
ward ganz plötzlich nur noch leer.
All die Träume von der Zukunft
sterben nun mit jedem Schritt.
Und all die Liebe, die wir hatten –
all die Liebe nimmst du mit.
Dachte niemand kann uns trennen,
doch ich seh, du hast`s gekonnt.
Seh dir nach, doch du verschwindest
langsam nun am Horizont.
Graue Wolken fülln den Himmel,
wie die Tränen mir die Augen.
Meine Haare wehn im Winde,
doch mein Wehmut wird nichts taugen.
Nur du gabst mir den Windschatten,
der mich vor dem Sturm bewahrt.
Erst jetzt merk ich wie schwer es ist,
mir bleibt dies Leid doch nicht erspart.
Ich kann dich nun nicht mehr erblicken,
schau dennoch deinen Weg hinauf.
Spür meine Seele langsam brennen –
und der Wind heult schrecklich auf.
Kann es immer noch nicht fassen –
war ich denn schon lang so blind?
Nun stehe ich hier ganz allein
im Wind.

bruni kantz sagte,
14 September 2008 um 8:39
Stürme rütteln dich durchs Leben,
lassen Herzen, Hände beben
Bleib am Ball, renn hinterher,
sonst wird`s der Seele
tränenschwer.