Appeal To Reason
… heißt die neue Rise Against Scheibe. Die Jungs sind seit ‘The Sufferer and the Witness’ vor wenigen Jahren auch in Europa kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sie stehen für powervollen Punk-Rock, für schnelle Rhythmen und ansprechende Texte. Der Name ‘Rise Against’, der frei übersetzt so viel wie ’sich dagegen auflehnen’ bedeutet, deutet das politische und ökonomische Engagement der Band bereits an. So kam es, dass das ofizielle Video zum Song ‘Ready To Fall‘ vom amerikanischen MTV nicht ausgestrahlt wurde, da es unverblümt Tierquälerei und den Umgang mit der Natur kritisiert.
Doch seit den vorgänger Alben hat sich zur neuen Scheibe einiges verändert. Die Musik ist ruhiger geworden, ohne dabei aber an Ausdruck zu verlieren. Mit mehr Gefühl auf Melodie, ja teilweise sogar auf Melancholie brennen sich die Lieder ins Hirn. Songs, die typisch nach Rise Against klingen, wie der Opener ‘Collapse’, ‘Kotov Syndrome’ oder ‘Entertainment’ wirken dennoch erfrischen neu und gleichzeitig eingängig. Und auch das erste Video des Album zum Song ‘Re-Education (Through Labor)‘ fasziniert.
Nach mehrmaligem Hören sind es aber gerade die ‘untypischen’ Songs, die mich begeisterten. ‘Savior’, ein so gelungener Song, der einem erst nach und nach bewusst wird. ‘Audience of One’, das eine unglaublich melancholische Stimmung erzeugt, oder ‘Historia Calamitatum’, der Bonus-Song der Spezial-Edidtion, sind nur einige Beispiele.
Zu Beginn jedoch störte mich die neue Facette der Band. Ich erwartete ein, wie gewohntes, powervolles, energiegeladenes Album. Doch die Songs sind langsamer geworden, Rise Against haben sich neu definiert. Und das Konzept klappt! Wer die Band ohne Voreinschätzung kennt, und Punk-Rock/Pop mag, wird dieses Album lieben. Altbekannte Fans der Band müssen sich umgewöhnen. Das lohnt sich aber!
Wer zu diesem Album greift mach keinen Fehler!
Weitere Videos:
‘Prayer of the Refugee‘
‘Give it All‘
‘The Goof left Undone‘
‘Swing Life Away‘
‘Heaven Knows‘
‘Paper Wings Live‘
Wie die Sonne stirbt
Unabhängig von allen Auswirkungen des Menschen auf die Erde wird ein Tag kommen, an dem das Leben auf dem Blauen Planeten spätestens sein Ende nehmen wird.
Grund ist der Stern ohne dem nie Leben enstanden wäre: Die Sonne. Ihr Alter beträgt etwa 5 Milliarden Jahre und dies ist auch die Zeit die ihr noch zur Verfügung steht. In ca. 6 Millarden Jahren wird die Sonne nicht mehr scheinen.
Doch das Leben auf der Erde wird schon eher unmöglich sein. Lange bevor sie erkaltet, wird sich ihr Zustand dramatisch verändert haben. Schon in ca. 500 Millionen Jahren wird sich die Sonnenleuchtkraft um 10% verstärkt haben. Auf der Erde wird der Treibhauseffekt immer stärker, die Weltmeere verdunsten und die Temperaturen steigen.
In einer Milliarde Jahren wird die Sonnenleuchtkraft um 20% zugelegt haben. Das Leben auf der Erde ist längst unmöglich geworden. Im Gegensatz dazu werden die Monde der äußeren Planeten unsres Sonnensystems zu tropischen Paradisen. Auch auf Mars wird es wieder Ozeane geben, da der im Boden gefangene Permafrost schmilzt, und die Temperatur wird angenehme 10°C betragen. Nach 3 Milliarden Jahren sogar 25°C und der Mars wird dann über eine dichte Atmosphäre verfügen.
Die Leuchtkraft der Sonne steigt also stetig an. In etwa 6 Milliarden Jahren wird sie zu einem Roten Riesenstern wachsen. Ihr Radius ist auf das 20-fache des heutigen angewachsen und entspricht damit dem halben Merkurbahnradius. Auf der Erdoberfläche erschiene die Sonne um das 20-fache größer als heute, doch mit einer Oberflächentemperatur von 750°C wird es wohl keinen Beobachter mehr geben.
Während dieses Stadiums werden die inneren Planeten zu glühend heißen, atmosphärlosen Gesteinsklumpen. Die Eismonde der äußeren Planeten jedoch werden auftauen. Die Jupitermonde Ganymed, Kallisto und Europa werden Ozeane bilden, doch bald schon werden auch hier Temperaturen von bis zu 250°C herrschen.
Das Rote Riesenstadium wird nur sehr kurze Zeit dauern (in Relation zu einem Sternenleben). Abrupt schrumpft die Sonne wieder und ihre Leuchtkraft sinkt, die Oberfläche wird wieder heißer und gelber. Die Temperaturen auf den Planeten fallen wieder und für etwa 100 Millionen Jahren verharrt die Sonne in diesem Zustand. Anschließend wird, in Folge von Vorgängen im Inneren des Heliumkerns, die Leuchtkraft der Sonne auf das 10.000-fache des heutigen Wertes steigen, der Sonnenradius wächst auf die Größe des Erdbahnradius (150 Millionen Kilometer) – die Sonne wird zu einem Roten Überriesen.
Auf Pluto werden tropische Temperaturen von 50°C herrschen. Die Gasplaneten in unserem Sonnensystem werden ihre Atmosphären verstärken und somit wachsen. Merkur und Venus werden aufgrund des künftigen Sonnenradius verschluckt. Mars wird den Roten Überriesen dann in einer etwas größeren Bahn umrunden.
Das Schicksal der Erde ist jedoch ungewiss. Der dann innerste Planet des Sonnensystems besitzt längst keine Atmosphäre mehr, und die Oberfläche besteht aus einem einzigen Lavasee. Die Sonnenoberfläche wird bis nah an die Erde reichen, danach sind zwei Szenarien denkbar:
Die Erde könnte in die Sonne stürzen oder, wie der Mars, die Sonne auf einer weiteren Bahn umkreisen.
Die Sonne wird in Folge ihres Überriesen-Stadiums erheblich an Masse verlieren, die Anziehungskraft der Sonne sinkt. Da der Bahndrehimpuls der Erde aber gleich bleibt wandert unser Planet aufgrund der geringeren Gravitation nach außen und würde die Sonne dann auf einem doppelten Abstand vom heutigen umrunden. Doch gibt es zu viele Faktoren die heute nicht berücksichtigt werden können, um diesem Szenario mehr Gewicht zu zusprechen.
Aber auch das Überriesen-Stadium währt nur kurz. Die Sonne wird einen erheblichen Teil ihrer äußeren Hülle abstoßen – eine typische Supernova. Der Sonnenkern bleibt übrig und es entsteht ein sogenannter Weißer Zwerg mit etwa der halben Masse der heutigen Sonne. Die Sonne leuchtet in einem weißen Licht, doch währt dies nicht lange. Strahlung und Druck nehmen immer weiter ab. Innerhalb von Milliarden Jahren verfärbt sich der Zweig: Gelb, orange, rot und schließlich dunkelrot.
In etwa 16 Milliarden Jahren endet die Geschichte unseres Sterns. Die Sonne ist ausgestrahlt – nur noch ein Schwarzer Zwerg in einem der Spiralarme der Milchstraßengalaxie.
Quelle: Von Ringplaneten und Schwarzen Löchern, Keller, Kosmos-Verlag
Ein Feuer brennt
»Ein Feuer brennt«
Ich lauf umher in dieser Nacht,
find keine Rast und keine Ruh.
Ich wähle diesen Weg bedacht,
ich lauf umher und schaue zu.
Ein Feuer brennt, so heiß und wild,
zieht mich sofort in seinen Bann,
und nur der Weg die Neugier stillt,
und nur das Licht, es zieht mich an.
Es wärmt, setz ich die Schritte fort,
es leuchtet meinem künft`gen Weg.
Doch fällt ein Schatten auf den Ort
dem ich manch sichren Gang aufleg.
Es lodert, wärmt mein kaltes Herz,
es knistert, füllt die stille Nacht,
und nimmt den grauenhaften Schmerz,
schnürt meine Wunden süß und sacht.
Ich lauf umher um dieses Brennen,
leg all Hoffnung in dies Licht.
Mit jedem Schritt kann ich’s erkennen:
langsam stirbt die Zuversicht.
Flammen stürzen bald hernieder,
mich lebendig zu verspeisen,
Schmerz durchfährt all meine Glieder,
und die Qualen mich zerreisen.
Sehnsucht hat mich doch geblendet,
Wärme hat mich doch gebannt,
doch dieser Weg hat bald geendet,
und mich auf Ewigkeit verbrannt.
Persönliches Logbuch des Captains Part Deux
Sternzeit 49137.9
Liebes Tagebuch… Quatsch! Computer, letzten Satz Löschen!
Persönliches Logbuch des Captains. Die Hauptenergie wird immer knapper. Wir sehen uns gezwungen auf einem naheliegenden Planeten zur Notlandung zu reisen. Was sollen wir nur tun? Doch ist dies nicht unser einziges Problem. Die Merkwürdigkeiten an Bord gehen weiter. Nachdem ich im Eintrag der Sternzeit 48892.1 von einem mysteriösen Video in der Datenbank sprach, ist auf unerklärliche Weise nun ein weiteres Video aufgetaucht.
Seltsames, mysteriösen Video Part Deux
Wieder stammt das Video aus dem 21. Jahrhundert. Es kann nur Q dahinter stecken. Anders ist mir dieses Zeitdilemma nicht zu erklären.
Ich bin verzweifelt! Was geht hier vor? Wo kommen diese Videos her? Und wer sind Majus und Nick?
All das erfahren sie in der nächsten Episode…




