Comic #21 – Was wäre wenn 2

25 Oktober 2008 at 6:13 (Comics) (, , , , , , , )

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Appeal To Reason

22 Oktober 2008 at 10:10 (Kritik, Musik) (, , )

… heißt die neue Rise Against Scheibe. Die Jungs sind seit ‘The Sufferer and the Witness’ vor wenigen Jahren auch in Europa kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sie stehen für powervollen Punk-Rock, für schnelle Rhythmen und ansprechende Texte. Der Name ‘Rise Against’, der frei übersetzt so viel wie ’sich dagegen auflehnen’ bedeutet, deutet das politische und ökonomische Engagement der Band bereits an. So kam es, dass das ofizielle Video zum Song ‘Ready To Fall‘ vom amerikanischen MTV nicht ausgestrahlt wurde, da es unverblümt Tierquälerei und den Umgang mit der Natur kritisiert.

Doch seit den vorgänger Alben hat sich zur neuen Scheibe einiges verändert. Die Musik ist ruhiger geworden, ohne dabei aber an Ausdruck zu verlieren. Mit mehr Gefühl auf Melodie, ja teilweise sogar auf Melancholie brennen sich die Lieder ins Hirn. Songs, die typisch nach Rise Against klingen, wie der Opener ‘Collapse’, ‘Kotov Syndrome’ oder ‘Entertainment’ wirken dennoch erfrischen neu und gleichzeitig eingängig. Und auch das erste Video des Album zum Song ‘Re-Education (Through Labor)‘ fasziniert.

Nach mehrmaligem Hören sind es aber gerade die ‘untypischen’ Songs, die mich begeisterten. ‘Savior’, ein so gelungener Song, der einem erst nach und nach bewusst wird. ‘Audience of One’, das eine unglaublich melancholische Stimmung erzeugt, oder ‘Historia Calamitatum’, der Bonus-Song der Spezial-Edidtion, sind nur einige Beispiele.

Zu Beginn jedoch störte mich die neue Facette der Band. Ich erwartete ein, wie gewohntes, powervolles, energiegeladenes Album. Doch die Songs sind langsamer geworden, Rise Against haben sich neu definiert. Und das Konzept klappt! Wer die Band ohne Voreinschätzung kennt, und Punk-Rock/Pop mag, wird dieses Album lieben. Altbekannte Fans der Band müssen sich umgewöhnen. Das lohnt sich aber!

Wer zu diesem Album greift mach keinen Fehler! :)

Weitere Videos:
Prayer of the Refugee
Give it All
The Goof left Undone
Swing Life Away
Heaven Knows
Paper Wings Live

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See You Space Cowboy Kapitel 8 – Eine unglaubliche Theorie

20 Oktober 2008 at 10:49 (See You Space Cowboy, Stories) (, , , , , , , )

Feindlicher Angriff«, ertönte die Computerstimme abermals. Das Cockpit war infolge des Auslösens des roten Alarms in blutrotes Licht getränkt.
»Verdammt«, fluchte Jason, als der nächste Treffer die Chakotay erschüttern ließ.
»Wo kommen die plötzlich her?«, Amy wunderte sich, obwohl Jason einen möglichen Piratenangriff vorhergesagt hatte.
»Anscheinend haben sie sich geschickt hinter dem Asteroiden verschanzt. Nur seltsam, dass die Scaner sie nicht entdeckt haben.« Jason feuerte zurück, doch schon mit bloßem Auge war erkennbar, dass der Treffer den Schilden der Piraten keinen Schaden zufügte. Ein Kommunikationssignal ereilte die Chakotay.
»Ernst zu nehmende Gegner«, brüllte nun Bennets Stimme durch das Cockpit. »Legen sich nicht umsonst mit einem Sicherheitsschiff an.«
Der nächste Treffer an der Chakotay.
»Ich zähle fünf Schiff«, sagte Jason als sei es nichts Beunruhigendes. Nach weiteren Knopfdrücken bemerkte er: »Ihre Schilde sind sehr stabil.« Die Treffer schienen keine Schäden an den gegnerischen Schiffen zu verursachen. »Wir zielen beide auf die selbe Stelle.« Jasons Idee war simpel aber effektiv. »Auf den Antrieb!«
Amy krallte sich unterdessen ängstlich an ihren Cockpitsessel. Wenn sie doch irgendetwas tun könnte. Aber was Raumschiffe anging hatte sie keine Kenntnisse zu verzeichnen.
»Schilde auf achtundsiebzig Prozent gefallen«, warnte Jackie.
»Ich sende dir einen Frequenzcode zu«, sagte Bennet hektisch, »wenn wir ihn beide benutzen, könnten wir die Schäden maximieren.«
»Welche Schäden?«, schnaubte Jason sarkastisch.
Wieder erschütterte ein Treffer die Chakotay. Jason war die Angst um sein Schiff deutlich ins Gesicht geschrieben.
»Schilde auf siebenundsechzig Prozent gefallen. Strukturelle Integrität beträgt achtundneunzig Prozent.« Ein weiterer Signalton des Computers ertönte. »Eingegangene Datei.«
»Warum richten unsere Treffer keine Schäden an?«, meldete sich Amy nun zu Wort.
»Wenn ich`s doch wüsste. Wahrscheinlich sind ihre Schildfrequenzen so perfekt synchronisiert, dass unsere Waffen wie Reiskörner auf Wände treffen.«
Die Chakotay schien sich beim nächsten Treffer beinah zu überschlagen. Jason verlor das Gleichgewicht und stieß sich den Kopf an einer der Geräte an der Cockpitdecke. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie die Sonne stirbt

14 Oktober 2008 at 2:09 (Astronomie, Weltall, Wissen) (, , , , , )

Unabhängig von allen Auswirkungen des Menschen auf die Erde wird ein Tag kommen, an dem das Leben auf dem Blauen Planeten spätestens sein Ende nehmen wird.
Grund ist der Stern ohne dem nie Leben enstanden wäre: Die Sonne. Ihr Alter beträgt etwa 5 Milliarden Jahre und dies ist auch die Zeit die ihr noch zur Verfügung steht. In ca. 6 Millarden Jahren wird die Sonne nicht mehr scheinen.

Doch das Leben auf der Erde wird schon eher unmöglich sein. Lange bevor sie erkaltet, wird sich ihr Zustand dramatisch verändert haben. Schon in ca. 500 Millionen Jahren wird sich die Sonnenleuchtkraft um 10% verstärkt haben. Auf der Erde wird der Treibhauseffekt immer stärker, die Weltmeere verdunsten und die Temperaturen steigen.

In einer Milliarde Jahren wird die Sonnenleuchtkraft um 20% zugelegt haben. Das Leben auf der Erde ist längst unmöglich geworden. Im Gegensatz dazu werden die Monde der äußeren Planeten unsres Sonnensystems zu tropischen Paradisen. Auch auf Mars wird es wieder Ozeane geben, da der im Boden gefangene Permafrost schmilzt, und die Temperatur wird angenehme 10°C betragen. Nach 3 Milliarden Jahren sogar 25°C und der Mars wird dann über eine dichte Atmosphäre verfügen.

Die Leuchtkraft der Sonne steigt also stetig an. In etwa 6 Milliarden Jahren wird sie zu einem Roten Riesenstern wachsen. Ihr Radius ist auf das 20-fache des heutigen angewachsen und entspricht damit dem halben Merkurbahnradius. Auf der Erdoberfläche erschiene die Sonne um das 20-fache größer als heute, doch mit einer Oberflächentemperatur von 750°C wird es wohl keinen Beobachter mehr geben.

Während dieses Stadiums werden die inneren Planeten zu glühend heißen, atmosphärlosen Gesteinsklumpen. Die Eismonde der äußeren Planeten jedoch werden auftauen. Die Jupitermonde Ganymed, Kallisto und Europa werden Ozeane bilden, doch bald schon werden auch hier Temperaturen von bis zu 250°C herrschen.

Das Rote Riesenstadium wird nur sehr kurze Zeit dauern (in Relation zu einem Sternenleben). Abrupt schrumpft die Sonne wieder und ihre Leuchtkraft sinkt, die Oberfläche wird wieder heißer und gelber. Die Temperaturen auf den Planeten fallen wieder und für etwa 100 Millionen Jahren verharrt die Sonne in diesem Zustand. Anschließend wird, in Folge von Vorgängen im Inneren des Heliumkerns, die Leuchtkraft der Sonne auf das 10.000-fache des heutigen Wertes steigen, der Sonnenradius wächst auf die Größe des Erdbahnradius (150 Millionen Kilometer) – die Sonne wird zu einem Roten Überriesen.

Auf Pluto werden tropische Temperaturen von 50°C herrschen. Die Gasplaneten in unserem Sonnensystem werden ihre Atmosphären verstärken und somit wachsen. Merkur und Venus werden aufgrund des künftigen Sonnenradius verschluckt. Mars wird den Roten Überriesen dann in einer etwas größeren Bahn umrunden.
Das Schicksal der Erde ist jedoch ungewiss. Der dann innerste Planet des Sonnensystems besitzt längst keine Atmosphäre mehr, und die Oberfläche besteht aus einem einzigen Lavasee. Die Sonnenoberfläche wird bis nah an die Erde reichen, danach sind zwei Szenarien denkbar:
Die Erde könnte in die Sonne stürzen oder, wie der Mars, die Sonne auf einer weiteren Bahn umkreisen.

Die Sonne wird in Folge ihres Überriesen-Stadiums erheblich an Masse verlieren, die Anziehungskraft der Sonne sinkt. Da der Bahndrehimpuls der Erde aber gleich bleibt wandert unser Planet aufgrund der geringeren Gravitation nach außen und würde die Sonne dann auf einem doppelten Abstand vom heutigen umrunden. Doch gibt es zu viele Faktoren die heute nicht berücksichtigt werden können, um diesem Szenario mehr Gewicht zu zusprechen.

Aber auch das Überriesen-Stadium währt nur kurz. Die Sonne wird einen erheblichen Teil ihrer äußeren Hülle abstoßen – eine typische Supernova. Der Sonnenkern bleibt übrig und es entsteht ein sogenannter Weißer Zwerg mit etwa der halben Masse der heutigen Sonne. Die Sonne leuchtet in einem weißen Licht, doch währt dies nicht lange. Strahlung und Druck nehmen immer weiter ab. Innerhalb von Milliarden Jahren verfärbt sich der Zweig: Gelb, orange, rot und schließlich dunkelrot.

In etwa 16 Milliarden Jahren endet die Geschichte unseres Sterns. Die Sonne ist ausgestrahlt – nur noch ein Schwarzer Zwerg in einem der Spiralarme der Milchstraßengalaxie.

Quelle: Von Ringplaneten und Schwarzen Löchern, Keller, Kosmos-Verlag

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Interlude-Comic #3 – Warum ich mehr Lotto spielen sollte

11 Oktober 2008 at 7:54 (Comics, Lustiges, Situationen) (, , , , , , )

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Comic #20 – Warum Hagel-Körner selten Wissenschaftler sind

10 Oktober 2008 at 12:50 (Comics) (, , , , )

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Ein Feuer brennt

9 Oktober 2008 at 11:23 (Lyrik) (, , , )

»Ein Feuer brennt«

Ich lauf umher in dieser Nacht,
find keine Rast und keine Ruh.
Ich wähle diesen Weg bedacht,
ich lauf umher und schaue zu.
Ein Feuer brennt, so heiß und wild,
zieht mich sofort in seinen Bann,
und nur der Weg die Neugier stillt,
und nur das Licht, es zieht mich an.
Es wärmt, setz ich die Schritte fort,
es leuchtet meinem künft`gen Weg.
Doch fällt ein Schatten auf den Ort
dem ich manch sichren Gang aufleg.
Es lodert, wärmt mein kaltes Herz,
es knistert, füllt die stille Nacht,
und nimmt den grauenhaften Schmerz,
schnürt meine Wunden süß und sacht.

Ich lauf umher um dieses Brennen,
leg all Hoffnung in dies Licht.
Mit jedem Schritt kann ich’s erkennen:
langsam stirbt die Zuversicht.
Flammen stürzen bald hernieder,
mich lebendig zu verspeisen,
Schmerz durchfährt all meine Glieder,
und die Qualen mich zerreisen.
Sehnsucht hat mich doch geblendet,
Wärme hat mich doch gebannt,
doch dieser Weg hat bald geendet,
und mich auf Ewigkeit verbrannt.

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Persönliches Logbuch des Captains Part Deux

7 Oktober 2008 at 4:57 (Filme, Internet, Lustiges, Weltall) (, , , )

Sternzeit 49137.9

Liebes Tagebuch… Quatsch! Computer, letzten Satz Löschen!
Persönliches Logbuch des Captains. Die Hauptenergie wird immer knapper. Wir sehen uns gezwungen auf einem naheliegenden Planeten zur Notlandung zu reisen. Was sollen wir nur tun? Doch ist dies nicht unser einziges Problem. Die Merkwürdigkeiten an Bord gehen weiter. Nachdem ich im Eintrag der Sternzeit 48892.1 von einem mysteriösen Video in der Datenbank sprach, ist auf unerklärliche Weise nun ein weiteres Video aufgetaucht.

Seltsames, mysteriösen Video Part Deux

Wieder stammt das Video aus dem 21. Jahrhundert. Es kann nur Q dahinter stecken. Anders ist mir dieses Zeitdilemma nicht zu erklären.
Ich bin verzweifelt! Was geht hier vor? Wo kommen diese Videos her? Und wer sind Majus und Nick?

All das erfahren sie in der nächsten Episode…

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Wussten Sie, dass…

5 Oktober 2008 at 2:45 (Astronomie, Wissen) (, , , , , , , , , , , , , , )

  • … der Saturn über 60 Monde besitzt (von denen die meisten aber kleiner als 10km sind und zwischen 2000 und heute entdeckt wurden)?
  • … eine Kugel im fünfdimensionalen Raum das größte Volumen besitzt?
  • … Albert Einstein im Jahre 1952 die Präsidentschaft für den damalig jungen Staate Israel angeboten wurde? Er lehnte jedoch mit der Begründung ab, er sei zu naiv für die Politik. Außerdem sagte er: „Gleichungen sind wichtiger für mich, weil die Politik für die Gegenwart, eine Gleichung dagegen für die Ewigkeit ist.“
  • … das Helium seinen Namen bekam, weil es, bevor es auf der Erde gefunden wurde, 1868 in der Sonne entdeckt wurde (griech. Helios = Sonne)
  • … die Zwergplaneten Ceres, Juno und Pallas, die im Hauptasteroiden-Gürtel zwischen Mars und Jupiter anzutreffen sind, nach ihrer Entdeckung im frühen 19. Jahrhundert als vollwertige Planeten eingestuft wurden? Es dauerte beinahe 50 Jahre bis 1847 zwischen Planeten und Asteroiden unterschieden wurde. Pluto wurde erst 1930 entdeckt, Neptun hingegen 1847. Also besaß unser Sonnensystem (der menschlichen Einstufung nach) zwischen 1803 und 1846 ganze 11 Planeten. (Merkur, Venus, Erde, Mars, Ceres, Juno, Pallas, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun)
  • … nur im dreidimensionalen Raum stabile Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne möglich sind? Folglich können in höher oder niedrigeren Dimensionen keine Sonnensysteme existieren, wie wir sie kennen.
  • … über 50 Jahre lang in der Schweiz WM-Läufe im Motorsport verboten waren? Erst 2007 wurde das Verbot gekippt. Grund für das Verbot war 1955 ein Unfall in Le Mans bei dem ein Mercedes ins Publikum flog und 82 Menschen tötete.
  • … die Wahrscheinlichkeit, dass bei 23 anwesenden Personen (z.Bsp. Zwei Fußballmannschaften und ein Schiedsrichter auf dem Platz) zwei am selben Tag Geburtstag haben, bei über 50% liegt? Dies ist ein Beispiel, dass Wahrscheinlichkeiten oft falsch geschätzt werden und wird deshalb in der Mathematik als Geburtstagsparadoxon bezeichnet. Die meisten Menschen schätzen diese Wahrscheinlichkeit zwischen 1%-5% ein. Bei 50 anwesenden Personen liegt diese Wahrscheinlichkeit übrigens schon bei 97%.
  • … es in den Saturnringen blitzt? Die inneren Ringe sind so nah am Saturn, dass sie sein Magnetfeld     erreichen. Durch die Drehbewegung wird eine Spannung induziert. Aufgrund des Spannungsunterschieds zwischen den inneren und äußeren Ringen entstehen Blitze.

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