Breakdown

24 November 2008 at 8:39 (Bilder, Musik, Nachdenkliches) (, , , )

Seether

haben ein neues Video gedreht. „Breakdown“ heißt der Spaß und ist auf ihrem 2007 erschienenen Album „Finding Beauty in Negative Spaces“ zu finden.
Wirklich ein super Song. Und das Video erst! Angucken!

Ich habe den Text des Songs frei übersetzt, da er einen wirklich interessanten Inhalt bietet. Der Song hat mich wirklich lang begleitet, das ganze Album sogar begleitete mich durch eine traurige Zeit.

Seether – Breakdown

Die Sonne ist verschwunden und die Blumen verfaulen
Worte sind Welten zwischen uns
Und ich hätte ertrinken sollen, in den Flüssen der Verlorenen, die ich fand
Und ich hätte mich schlecht fühlen sollen, als du mich unsicher machtest

Also mach mich fertig, wenn es dir dadurch besser geht
Und hasse mich, wenn es dich glücklich macht
Du kannst mich fertig machen, falls es all deine Kraft erfordert,
Denn ich bin so viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint

Und ich bin derjenige, dem du nie vertrauen kannst
Denn Wunden geben unser Innerstes preis
Und ja, ich hätte versuchen können mein Leben mit dir zu teilen
Aber was für eine Verschwendung der Zeit, als die Welt, die wir teilten, bloß deine war

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Capt. Ten-Tacle und Le Pillow of Death – Mission 1

21 November 2008 at 9:16 (Comics, Lustiges) (, , , , , , )

ten-tacleIdee: Bostav und Cauti.
(Klicken um zu vergrößern!)

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Die Teufelskreis…

19 November 2008 at 10:33 (Alltag, Lustiges, Quatsch) (, , , , , , , )

…-Schleife ist eine while-Schleife die niemals abbricht. So zusagen eine repeat-Schleife ins Unendliche. Oder doch eher eine If-Anweisung?

Na wie auch immer. Auf jeden Fall ist die Teufelskreis-Schleife ein Konzept, welches es schon längst verdient hat Einzug in moderne Programmiersprachen zu nehmen. Die Gründe liegen klar auf der Hand, immerhin ist der Teufelskreis ein natürlicher Prozess. Dessen muss sich der Mensch bewusst werden. Erst heute wurde mir dies wieder deutlich demonstriert. Nachdem mir Lord Lumpi bereits gestern einen Besuch abstattete, schwor ich mir, meinen Computer bei seinem nächsten Besuch mal unter dem Bett zu verstecken. Denn kommt der Lumpi erst einmal in Fahrt wendet er seine extrem tödliche und obendrein durchaus effektive ‘Kennst-Du-Schon-Methode’ an. Hierbei handelt es sich um ein didaktisches Prinzip welches Ende der 30er verboten wurde, da es die Schüler in den Wahnsinn trieb (aber das hatte ich ja schon seit ‘33 gesagt…)

Ein kleines Rollenspiel verdeutlicht die Effektivität und Vorgehensweise der Lump`schen KDS-Methode:
Lumpi: ‘J.Süüüüüüüüüü’
Cauti: ‘Looooooooooooord’
L: ‘Apropos Lord, kennst du schon Animation vs. Animator?’
C: ‘Nein, wow, super(); aber kennst du schon MS Astoria?’
L: ‘Faszinierend. Aber sag bloß du kennst noch nicht…’

Hier stecken wir bereits mitten in der nimmer endenden Teufelskreis-Schleife.
Anders als in einem möglichen Computrerkonzept der TKS können sich Teufelskreise im wahren Leben allerdings verengen, indem sie letztendlich in einer sogenannten Teufelsspirale enden. Dies musste mir der Tag zudem demonstrieren, als nicht nur Lumpi wie aus der Blogosphäre herabgestürzt plötzlich vor meiner Haustür stand, nein, auch der perfekt-Stefan-Raab-imitierende Matze saß wie aus dem Nichts erschienen vor meinem Rechner und summte einmal mehr die Mondscheinsonate.

Die Erfahrung zeigte, dass zwei mögliche Teufelskreisursachen in einem Raum sich mit Überlichtgeschwindigkeit schnell zu einer Teufelsspirale vereinigen können. ‘Sag bloß du kennst noch nicht…’, ‘Das musst du aber kennen…’, ‘Und hier schau dir das mal an…’

Ein mir bisher unbekannter Effekt lässt die Matze-Lumpi-Teufelsspirale jedoch nach einer gewissen Entwicklungszeit kolabieren. Notiz an mich: weitere Versuchsergebnisse durchführen. Aber nicht mehr dieses Semester…. das hält doch keiner aus.
Der Versuchsausgang dieser Beobachtung zeigte, den unerklärbaren Effekt, dass sich die ‘KDS-Methode’ irgendwann in einen ‘Kennst du schon die neue Jiu-Jitsu/Aikido-Technik?’ umwandelte. Ist dieser Punkt erreicht sollte man sehr behutsam mit seiner Wortwahl umgehen. Jeder kleinste rethorische Fehler könnte lebensbedrohliche Auswirkungen nach sich ziehen. Es zeigte sich, dass bereits bevor der ausschlaggebende Punkt dür diesen thematischen Umschwung eingeleitet war, Worte eine betrachtliche Auswirkung auf die sehr instabile zu sein scheinende Teufelsspirale haben können. So startete ich unter Anderem den Versuch die an sich belanglos klingende Wörterkette ‘Schuh, ihhh, schwitz du!’ in den Raum zu werfen. Matze wurde hellhörig: ‘Sagte jemand Jui-Jitsu?’

Das sehr instabile Ende der Teufelsspirale zeichnete sich durch wechselseitiges Erklären von Kampfsport-Moves aus, während ich weiterhin die Beobachterrolle beibehielt. Von der Sushi-Technik, über die Konnichiwa- und Kuso-Schläge bishin zum brühmt-berüchtigten Shokuji-Tritt war natürliches alles vertreten, und zum ersten mal seit ich an den Endstadion einer solchen Konversation ‘teilnahm’ wurde ich nicht als Vorführobjekt missbraucht. Anscheinend schien der Tag doch noch gut zu enden.

So viel aber zur Theorie des natürlichen Teufelskreises- bzw. der Teufelsspirale.
In Java könnte die Syntax dann wie folgt aufgebaut werden:

if (Bedingung) do teufelskreis {Anweisung}

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Comic #23 – Sciurus vulgaris

16 November 2008 at 5:56 (Comics) (, , , , , , )

23-sciurus-vulgaris

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Gottesbeweis – oder regiert der Zufall?

12 November 2008 at 11:16 (Astronomie, Bilder, Gedanken, Nachdenkliches, Philosophie, Weltall, Wissen, Zitate) (, , , , , , , , , , , , , )

Einem Menschen in diesem Universum bleibt nichts übrig als an Gott zu glauben. Oder an den Zufall. Oder an beides.

Mein Gedankenexperiment befasst sich mit der grundlegenden und rein intuitiven Annahme, dass das Universum vollkommen deterministisch ist. Überall herrscht das Ursache-Wirkungs-Prinzip. Nach dieser Annahme existiert keine Wirkung ohne eine Ursache zu haben.

Dieser Annahme wird wohl jeder logisch denkende Mensch zustimmen. Ich interessiere mich für Astronomie, weil ich im Kindesalter mit meinem Vater Star Trek geschaut habe. Ich habe im Kindesalter mit meinem Vater Star trek geschaut, weil ihn Science Fiction fasziniert. Science Fiction fasziniert ihn, weil er viel liest. Und so weiter. So kann man durch das Ursache-Wirkungs-Prinzip, vorausgesetzt das Universum ist vollkommen deterministisch, alle Wirkungen aus ihren Ursachen ableiten.

Dies führt uns aber zu einem Problem, liese sich alles streng ableiten, wären wir dann nicht einfach Marionetten eines Grundzustandes unseres Universums? Diese sich ergebende Konsequenz wird als Laplace`scher Dämon bezeichnet. Dieses fiktive „Überwesen“ könnte in einem vollkommen deterministischen Universum allein aus allen Naturgesetzen und Initialbedingungen jeden zukünftigen und vergangenen Zustand bestimmen.

determinstisch1

Dass dies praktikabel nicht möglich ist, war Laplace selbst bewusst. Von ihm stammt das Zitat:

„Wir müssen also den gegenwärtigen Zustand des Universums als Folge eines früheren Zustandes ansehen und als Ursache des Zustandes, der danach kommt. Eine Intelligenz, die in einem gegebenen Augenblick alle Kräfte kennte, mit denen die Welt begabt ist, und die gegenwärtige Lage der Gebilde, die sie zusammensetzen, und die überdies umfassend genug wäre, diese Kenntnisse der Analyse zu unterwerfen, würde in der gleichen Formel die Bewegungen der größten Himmelskörper und die des leichtesten Atoms einbegreifen. Nichts wäre für sie ungewiss, Zukunft und Vergangenheit lägen klar vor ihren Augen.“

Diesem Überwesen (wäre es ein physikalisches Objekt) ist es, aus heutigem Stand der Wissenschaft, aus mehreren physikalischen und mathematischen Gründen allerdings nicht möglich alle Zustände abzuleiten. Allein aus der Relativitätstheorie geht hervor, dass sich Informationen nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, und sich demnach ein Horizont für das Wesen ergeben würde.

Da es unserem Verstand widerstrebt eine Marionette des Urzustandes zu sein, da dies unter Anderem gegen den freien Willen jedes Menschen sprechen würde, gehen wir weiter in der Annahme und sagen: Aus dem Urzustand ist allein durch Kenntnisse über die Naturzustände nicht jeder später folgende Zustand ableitbar.

Hier ergibt sich allerdings ein Konflikt. Ist aus dem Urzustand nicht alles ableitbar, ist das Universum nicht vollkommen deterministisch, und andersherum: Ist das Universum vollkommen deterministisch, ist aus dem Urzustand alles ableitbar. Es sei denn: Das Universum hat keinen Urzustand sondern ist ein deterministischer Kreisprozess. Dies würde sich unter anderem mit existierenden kosmologischen Modellen decken. Oder es sei denn: Das Universum ist eine disjunkte Zerlegung, impliziert durch viele deterministische Kreisprozesse. Dies deckt sich allerdings nicht mit der Erfahrung, die wir von unserer Umwelt gewinnen.

det2Es stellt sich also die Frage: Ist das Universum vollkommen deterministisch, und lassen sich künftige Zustände nicht einfach ableiten, wie können dann neue Wirkungen entstehen? Denn nur so wäre abgedeckt, dass beide Annahmen einträten.

determinstisch2Ist das Universum deterministisch, brauchen die neuen Ursachen wiederrum Ursachen, diese Ursachen wiederrum Ursachen, und so weiter.
Es muss also Ursachen geben, die keiner weiteren Ursachen bedürfen. Die da wären: Ein Überwesen, das kein physikalisches Objekt wäre, (so zusagen eine Gott), da man ansonsten wieder einen Laplace`schen Dämon erzeugen würde, oder der Zufall als Ursache, der keine Ursache bedarf (Man könnte sagen: Gibt es Ursachen ohne Ursache, so heißen sie Zufall), oder es tritt beides ein.

Letzteres ist nicht der Fall, schenkt man Einstein glauben: „Gott würfelt nicht.“
Nachtrag:
Ich wurde von einem Freund, dem Matze, darauf hingewiesen, dass sich der Beitrag sehr mit einem Artikel aus der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ ähnelt.


Ich finde es eine Frechheit, dass mein Blog bei dem Artikel auf Seite 47 („Der Dämon und der Schmetterlingseffekt“) nicht erwähnt wird, obwohl die Ähnlichkeit der Artikel so verblüffend ist, dass mein Beitrag zweifelsfrei als Vorlage für diesen gediehnt hat ;)
Matze schlug mir daraufhin vor, für Spektrum der Wissenschaft zu arbeiten. Ich nickte geschmeichelt, sagte aber: „Nicht bei solch einem Niveau.“

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Comic #22 – Prager Planetensturz

8 November 2008 at 11:21 (Comics) (, , , , , , , , )

22-prager-planetensturz

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And the winner is…

5 November 2008 at 6:02 (Formula 1) (, , , , , , )

… Lewis Hamilton.

Was für ein Saisonabschluss. Wer hätte geglaubt, dass sich die Weltmeisterschaft in der Formel 1 in der letzten Kurve des letzten Rennens entscheiden würde? Und wer hätte gedacht, dass sich die Karten innerhalb von 2 Runden zweimal neu mischen würden?

Und wieder hat sich die Weltmeisterschaft um nur einen Punkt entschieden. Sieben Fahrer und fünf Teams gewannen einen Grand Prix, eine durchwachsene Saison wie schon lang nicht mehr, und gerade deswegen war doch letztendlich jeder Punkt entscheidend.
Meine Daumen waren, zugegeben, für Felippe Massa gedrückt. Doch gönn ich es dem neuen Weltmeister.

Hier gibt es jedes Rennen der Saison 2008 kurz zusammengeschnitten. Ist wirklich guckenswert ;)

Für alle die etwas anderes erwartet hatten und für Pro:
Jaja, der hier hat auch gewonnen ;)

Ich finde, sie sehen sich doch ganz ähnlich.

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