Zweimeterzwanzig Comic

30 September 2009 at 1:51 (Bilder, Comics, Zeichnungen) (, , , , , , , , , , , , )

Alles begann damit, dass wir unsere WG-Küche neu streichen wollten. Und so taten wir auch. Matt-gelb ist sie geworden, mit einer giftgrünen Bordüre. Nun sind wir sehr stolz auf unsere WG-Küche. Doch war da noch eine freie Wand, ohne Schränke und ohne Regal. Also bot ich meine Dienste als Comiczeichner an.

Und so geschah es, dass Meineschöne und ich den größten bisherigen Cautis-Comic an die WG-Küchen-Wand pinselten. Zweimeterzwanzig misst der Witz, und dahinter stecken etwa 20 Arbeitsstunden (oder ein kompletter Tag)

Im übrigen handelt es sich um Comic #35 – Liebeserklärung. Hier das Ergebnis:

DSC00454

Hier nochmal die Schmetterlinge in Graoßaufnahme:

DSC00458

Und für alle Fans, der Marienkäfer in seiner vollen Pracht:

DSC00457

Willst auch du dein ganz persönlichen Cautis-Comic an der Wand haben? Dann bestelle jetzt mit einem Wunschcomic oder einer eigenen Vorlage oder lass dich einfach überraschen :)

Solange der Vorrat reicht.

Permalink 6 Kommentare

Cauti bei den Simpsons

18 September 2009 at 5:30 (Bilder, Lustiges, Quatsch) (, , , , )

simpsons-cauti

Permalink 1 Kommentar

Home Sweet Home

28 Dezember 2008 at 11:29 (Bilder, Zeichnungen) (, , )

Ich habe mich letzte Woche an etwas getraut, was ich vorher noch nie in diesem Ausmaß versucht habe.

home-minDas gab es unter Anderem als Weihnachtsgeschenk für meine Eltern. Der Ein oder Andere wird es sicherlich wieder erkennen ;)
Dauerte länger als ich es vorher vermutete hatte. Aber ich bin recht zufrieden mit dem Ausgang :)

Jetzt wartet es nur noch darauf einen gebührenden Platz zugewiesen zu bekommen.
War wirklich eine Kunst das einzuscannen und zusammen zu basteln. Also nicht über ein paar Unsauberheiten wundern…

Permalink 8 Kommentare

Breakdown

24 November 2008 at 8:39 (Bilder, Musik, Nachdenkliches) (, , , )

Seether

haben ein neues Video gedreht. „Breakdown“ heißt der Spaß und ist auf ihrem 2007 erschienenen Album „Finding Beauty in Negative Spaces“ zu finden.
Wirklich ein super Song. Und das Video erst! Angucken!

Ich habe den Text des Songs frei übersetzt, da er einen wirklich interessanten Inhalt bietet. Der Song hat mich wirklich lang begleitet, das ganze Album sogar begleitete mich durch eine traurige Zeit.

Seether – Breakdown

Die Sonne ist verschwunden und die Blumen verfaulen
Worte sind Welten zwischen uns
Und ich hätte ertrinken sollen, in den Flüssen der Verlorenen, die ich fand
Und ich hätte mich schlecht fühlen sollen, als du mich unsicher machtest

Also mach mich fertig, wenn es dir dadurch besser geht
Und hasse mich, wenn es dich glücklich macht
Du kannst mich fertig machen, falls es all deine Kraft erfordert,
Denn ich bin so viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint

Und ich bin derjenige, dem du nie vertrauen kannst
Denn Wunden geben unser Innerstes preis
Und ja, ich hätte versuchen können mein Leben mit dir zu teilen
Aber was für eine Verschwendung der Zeit, als die Welt, die wir teilten, bloß deine war

Permalink 2 Kommentare

Gottesbeweis – oder regiert der Zufall?

12 November 2008 at 11:16 (Astronomie, Bilder, Gedanken, Nachdenkliches, Philosophie, Weltall, Wissen, Zitate) (, , , , , , , , , , , , , )

Einem Menschen in diesem Universum bleibt nichts übrig als an Gott zu glauben. Oder an den Zufall. Oder an beides.

Mein Gedankenexperiment befasst sich mit der grundlegenden und rein intuitiven Annahme, dass das Universum vollkommen deterministisch ist. Überall herrscht das Ursache-Wirkungs-Prinzip. Nach dieser Annahme existiert keine Wirkung ohne eine Ursache zu haben.

Dieser Annahme wird wohl jeder logisch denkende Mensch zustimmen. Ich interessiere mich für Astronomie, weil ich im Kindesalter mit meinem Vater Star Trek geschaut habe. Ich habe im Kindesalter mit meinem Vater Star trek geschaut, weil ihn Science Fiction fasziniert. Science Fiction fasziniert ihn, weil er viel liest. Und so weiter. So kann man durch das Ursache-Wirkungs-Prinzip, vorausgesetzt das Universum ist vollkommen deterministisch, alle Wirkungen aus ihren Ursachen ableiten.

Dies führt uns aber zu einem Problem, liese sich alles streng ableiten, wären wir dann nicht einfach Marionetten eines Grundzustandes unseres Universums? Diese sich ergebende Konsequenz wird als Laplace`scher Dämon bezeichnet. Dieses fiktive „Überwesen“ könnte in einem vollkommen deterministischen Universum allein aus allen Naturgesetzen und Initialbedingungen jeden zukünftigen und vergangenen Zustand bestimmen.

determinstisch1

Dass dies praktikabel nicht möglich ist, war Laplace selbst bewusst. Von ihm stammt das Zitat:

„Wir müssen also den gegenwärtigen Zustand des Universums als Folge eines früheren Zustandes ansehen und als Ursache des Zustandes, der danach kommt. Eine Intelligenz, die in einem gegebenen Augenblick alle Kräfte kennte, mit denen die Welt begabt ist, und die gegenwärtige Lage der Gebilde, die sie zusammensetzen, und die überdies umfassend genug wäre, diese Kenntnisse der Analyse zu unterwerfen, würde in der gleichen Formel die Bewegungen der größten Himmelskörper und die des leichtesten Atoms einbegreifen. Nichts wäre für sie ungewiss, Zukunft und Vergangenheit lägen klar vor ihren Augen.“

Diesem Überwesen (wäre es ein physikalisches Objekt) ist es, aus heutigem Stand der Wissenschaft, aus mehreren physikalischen und mathematischen Gründen allerdings nicht möglich alle Zustände abzuleiten. Allein aus der Relativitätstheorie geht hervor, dass sich Informationen nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, und sich demnach ein Horizont für das Wesen ergeben würde.

Da es unserem Verstand widerstrebt eine Marionette des Urzustandes zu sein, da dies unter Anderem gegen den freien Willen jedes Menschen sprechen würde, gehen wir weiter in der Annahme und sagen: Aus dem Urzustand ist allein durch Kenntnisse über die Naturzustände nicht jeder später folgende Zustand ableitbar.

Hier ergibt sich allerdings ein Konflikt. Ist aus dem Urzustand nicht alles ableitbar, ist das Universum nicht vollkommen deterministisch, und andersherum: Ist das Universum vollkommen deterministisch, ist aus dem Urzustand alles ableitbar. Es sei denn: Das Universum hat keinen Urzustand sondern ist ein deterministischer Kreisprozess. Dies würde sich unter anderem mit existierenden kosmologischen Modellen decken. Oder es sei denn: Das Universum ist eine disjunkte Zerlegung, impliziert durch viele deterministische Kreisprozesse. Dies deckt sich allerdings nicht mit der Erfahrung, die wir von unserer Umwelt gewinnen.

det2Es stellt sich also die Frage: Ist das Universum vollkommen deterministisch, und lassen sich künftige Zustände nicht einfach ableiten, wie können dann neue Wirkungen entstehen? Denn nur so wäre abgedeckt, dass beide Annahmen einträten.

determinstisch2Ist das Universum deterministisch, brauchen die neuen Ursachen wiederrum Ursachen, diese Ursachen wiederrum Ursachen, und so weiter.
Es muss also Ursachen geben, die keiner weiteren Ursachen bedürfen. Die da wären: Ein Überwesen, das kein physikalisches Objekt wäre, (so zusagen eine Gott), da man ansonsten wieder einen Laplace`schen Dämon erzeugen würde, oder der Zufall als Ursache, der keine Ursache bedarf (Man könnte sagen: Gibt es Ursachen ohne Ursache, so heißen sie Zufall), oder es tritt beides ein.

Letzteres ist nicht der Fall, schenkt man Einstein glauben: „Gott würfelt nicht.“
Nachtrag:
Ich wurde von einem Freund, dem Matze, darauf hingewiesen, dass sich der Beitrag sehr mit einem Artikel aus der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ ähnelt.


Ich finde es eine Frechheit, dass mein Blog bei dem Artikel auf Seite 47 („Der Dämon und der Schmetterlingseffekt“) nicht erwähnt wird, obwohl die Ähnlichkeit der Artikel so verblüffend ist, dass mein Beitrag zweifelsfrei als Vorlage für diesen gediehnt hat ;)
Matze schlug mir daraufhin vor, für Spektrum der Wissenschaft zu arbeiten. Ich nickte geschmeichelt, sagte aber: „Nicht bei solch einem Niveau.“

Permalink 7 Kommentare

NASA Images of the Day

25 September 2008 at 3:42 (Astronomie, Bilder, Weltall, Wissen) (, , )

Dies ist das ‘Image of the Day’ der NASA. Das Bild trägt den Titel ‘Stellar Family Tree’. Zu sehen sind mehrere Generationen von Sternen. Die als blaue Punkte in der Mitte erscheinenden Sterne sind ältere Sonnen, während die hellen großen Flecken Gebiete sind, in denen neue Sterne geboren werden.
Aufgenommen wurde das Bild vom Spitzer Space Telescope der NASA mit einer Belichtungszeit von 24 Stunden(!) Die abgelichtete Region wird als ‘W5′ bezeichnet und liegt etwa 6500 Lichtjahre von uns entfernt.
Atemberaubend, nicht wahr?

Doch damit nicht genug: Den Rest des Beitrags lesen »

Permalink Kommentar schreiben

Überall Schwarze Hamster…

25 August 2008 at 10:12 (Bilder, Lustiges) (, , )

Mein erster professioneller Auftrag als Zeichner:
Eines Abends kam ein bärtiger Mann in mein kleines unordentliches Büro. Er sagte er leite eine Bäckerei und bräuchte eine Zeichnung zum Vermarkten eines Produktes. Ich legte die Beine auf meinen Schreibtisch und sagte, dass es nicht billig werden würde. Er sagte, er wäre bereit alles zu zahlen. Mit einem Händedruck besiegelten wir unsere Vereinbahrung.
Wie sich später herausstellen sollte, war der Mann der Chef der besten Bäckerei der Welt.
Nun ist er vollendet. Das Produkt heißt ‘Schwarzer Hamster’ und genau dieses Tier zeigt die Zeichnung.

Hier die Rohzeichnung:

Und schließlich coloriert:

Das Produktschild wurde mir per Mail zugesandt. So ziert es die Regale:

Bei dem Produkt handelt es sich um ein Körnerbrot.
Also fleißug kaufen!

Dies ist – nebenbei bemerkt – auch der Grund, warum es lange kein Comic mehr gab. Die Rohzeichnung des Hamsters hat die Ausmaße 10m*10m. Das dauerte natürlich seine Zeit.
Echt jetz!  :P

Permalink 3 Kommentare

Die Giganten unseres Universums

23 April 2008 at 5:06 (Bilder, Weltall) (, , )

Der untere Flash-Film zeigt einen schönen Größenvergleich unserer Erde mit den restlichen Himmelskörpern aus unserem Sonnensystem. Noch atemberaubendender ist der Vergleich unserer Sonne mit Überriesen, also riesigen Sternen.
Genießt es! ;)

Permalink 6 Kommentare

Der tiefste Blick ins Universum

1 Februar 2008 at 1:35 (Bilder, Weltall)

… wurde vom Hubble Weltraumteleskop aufgenommen.

Zu sehen ist darauf auch die älteste Galaxie, die je beobachtet wurde. Ihr alter wird auf 13,8 Milliarden Jahre geschätzt. Auch das Universum wird etwa auf dieses Alter geschätzt.

Wenn man sich überlegt, dass man nur etwa 60% der Sterne in unserem sichtbaren Horizont (der nur einen winzigen Teil des Universums ausmacht) mit der aktuellen Technik beobachten kann, und mit dem Hubble-Teleskop bereits so viele Galaxien auf einem Bild aufgenommen werden können, kann man sich mal etwa eine Ahnung vom Universum machen.
Und wir sind ein Teil einer Galaxie, wie sie hier auf dem Bild zu hunderten zu sehen sind. Galaktisch…

(auf das Bild klicken, um es zu vergrößern)

Permalink Kommentar schreiben

Memento

27 Dezember 2007 at 2:28 (Bilder, Filme)

„Ich habe da diesen Zustand…“, hört man Guy Pearce in der Rolle des Leonard Shelby mehrmals im Film sprechen.

Dieser Zustand bestimmt Shelbys Leben. Er besitzt kein Kurzzeitgedächtnis mehr, seit seine Frau vergewaltigt und ermordet wurde. Nun muss er mit diesem Zustand leben. Doch gibt er sich diesem Schicksal nicht hin, sondern versucht dennoch Rache an den Mördern seiner Frau zu üben. Dafür hat er verschiedene Techniken entwickelt, seinen Alltag zu bewältigen.

Seine effektivste Methode dabei ist, sich wichtige Dinge aufzuschreiben. Er fotografiert die Leute in seiner Umgebung und notiert sich kleine Gedankenhilfen auf die Fotos, damit ihn niemand an der Nase herumführen kann. Außerdem tatooviert er sich wichtige Fakten, die ihm auf der Suche nach den Mördern helfen, auf seinen Körper.

Am Anfang des Filmes ist ein Sofortbildfoto zu sehen. Eine Hand schüttelt es, doch wird es nicht schärfer, wie man es vermuten lässt, es verblasst. Und je mehr die Hand das Foto schüttelt, desto mehr verblasst das Bild. Eine sehr schöne Analogie zum Gedächtnis des Leonard Shelby.

Die Erzählweise ist etwas anders, als man es von herkömmlichen Filmen gewohnt ist. Die Geschichte wird von hinten nach vorne erzählt. In der ersten Szene des Filmes sieht man Shelby Rache an dem Mörder nehmen. Man weiss wer es war. Und nun wird die Geschichte in etwa 10 Minuten Szenen rückwärts erzählt. Wichtig ist nicht wer es war, sondern wie es dazu kam. Mit jeder Szene verknüpfen sich die einzelnen Informationen immer mehr. Und wie ein Puzzle hat man am Ende das gesamte Bild vor sich.

Nebenher werden in kurzen Schwarz-Weiss Szenen ein anderer Handlungsstrang erzählt, dieser mündet allerdings am Ende mit den rückwärtserzählten Szenen in einem einheitlichen Erzählfluss.

Das Konzept ist wirklich gut und wird auch nicht langweilig, auch wenn man das Ende bereits kennt, wartet das wahre Ende den ganzen Film. Denn wer sich im Sicheren glaubt, wird in der letzten Szene des Filmes überrascht sein.

Die Personen sind sehr interessant gestaltet, man weiss nie wirklich wen man trauen kann, oder wer die Wahrheit sagt. Denn dadurch, dass Shelby alles wieder vergisst, weiss man die wirkliche Wahrheit nie wirklich zu kennen.

Für mich ein absolut sehenswerter Film. Wirklich interessantes Konzept, einfach mal was ganz anderes. Der Erzählstil ist zwar teilweise, weil nicht so flüssig erzählt wie man es normalerweise kennt, ungewohnt, doch macht genau das den Charme des Filmes aus. Die Personen sind nicht einfach Schwarz-Weiß, also entweder gut oder böse, sondern teilweise sehr zwiespätig gehalten.

Für alle die mal vom herkömmlichen Hollywood aussteigen wollen, kann ich diesen Film wärmstens empfehlen! ;)

Permalink Kommentar schreiben

Nächste Seite »