In der neuen P.M. erschien der Artikel “So mächtig ist das Multiversum” (Vgl. P.M. 5/08 S. 14-20) über ein kosmologisches Modell, welches besagt, dass neben unserem Universum noch weitere Universen existieren; im ganzen spricht man vom Multiversum.
Dieses Modell ist an sich nicht neu sondern kam bereits vor einigen Jahren mit der String-Theorie auf. Diese String-Theorie ist ein Welt-Modell, mit denen die Physiker versuchen die Relativitätstheorie mit der Quantentheorie zu vereinigen (die so genannte Suche nach der TOE: “Theory of Everything” oder auch Weltformel).
Die Diskussion um dieses kosmologische Modell seien wieder neu entfacht, da ein “Loch im Universum” gefunden wurde. Beobachtet wurde eine Stelle im Universum, in der auffällig wenig Materie zu finden ist. “45 Prozent unter dem Gesamtdurchschnitt” heisst es in der P.M. Dies ist an sich noch nichts ungewöhnliches, da zwischen den Galaxien viele solche Räume existieren sollen, allerdings ist der Durchmesser des “Loches” mit einer Milliarde Lichtjahre etwa tausendmal größer als erwarten und an anderen Stellen beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Loch beträgt gerade mal 1,85 Prozent.
Hier nun heisst es, solle sich ein Übergang zu einem unserer “Nachbaruniversen” befinden. Doch sollen noch mehr dieser Universen existieren. Mit dem Urknall soll sich nicht nur unser Universum sondern auch viele andere gebildet haben, und dieser Vorgang sei immer noch im Gange. Den Rest des Beitrags lesen »
Am letzten Dienstag war die Einschreibung zu den Uni-Sportkursen.
Natürlich wollte ich nicht so spät im Internet sein, da die Kurse immer sehr beliebt sind.
9:30 begann die Online-Einschreibung. Da ich allerdings zu Besuch in Dresden war (Bericht folgt), und ich ohnehin nicht mit einem soooo starken Ansturm rechnete, war ich 11:30 in der früh am Rechner.
Es erwartete mich blankes Entsetzen. Beide Sportkurse die ich buchen wollte waren bereits ausgebucht…
Der Kung Fu Kurs für Anfänger war mir sehr wichtig. Doch war leider kein Platz mehr frei. Was tun? Da hatte ich schon meinen Freund Kriegstopf überredet mitzumachen, und jetzt muss er dass womöglich allein durchstehen, da er den Platz bekommen hat.
Nunja, ich werde es einfach auf die Präinternet-Art handhaben und den Zen-Master persönlich besuchen, um ihn zu bitten, doch noch an dem Kurs teilnehmen zu können.
Auch der Badminton Kurs für Anfänger war bereits verbucht. Sowas aber auch! Jetzt habe ich mich kurzerhand in den Fortgeschrittenen-Kurs eingetragen. Mal sehen, ob ich da noch etwas mit meinen eingerosteten Tennis-Kenntnissen reissen kann…
Ich erinnere mich zurück als wäre es gestern gewesen, als wir spielend im Park saßen. Okay, du spieltest, ich lauschte.
Wie wir durch gute und schlechte Zeiten gingen.
Wie du mich aufheitertest an schlechten Tagen.
Wie du mich traurig machtest durch deine Geschichten.
Und dabei warst du immer so wandlungsfähig.
Berichtetest mir immer wieder von neuen Welten.
Von Sehnsüchten und Gefühlen.
Von Gedanken, Idealen und Ideen, die ich selbst nie entdeckt hätte.
Wie vermisse ich dich!
Nur noch ferne Erinnerungen bleiben.
So lang scheint es her, als du gingst.
Du sagtest du würdest wieder zurück kommen. Doch sagtest du nicht wann.
Und so warte ich. Warte und denke an dich.
Und zähle die Monate. Fünf an der Zahl.
Wie lange werde ich noch warten müssen?
Dabei war doch nur ein einziger Knopf defekt…
Und nun sitze ich hier und brenne CDs.
Und ärgere mich.
Rohlinge drohen mich zu ersticken.
Wie vermisse ich dich! Mein mp3-Player.
Komm bald zurück!
Warum kann man nicht mal in andere hineinblicken?
Nur für einen kurzen Moment,
und nur um zu wissen, was sie denken?
Dann hätte man keinen Grund unsicher zu sein. Man wüsste was zu tun wäre.
Und warum kann man nicht in die Zukunf schauen?
Warum kann man nicht sehen, was sie bringt?
Nur für einen kurzen Moment, und wenn auch nur vage.
Bloß damit man weiß was man tun kann. Oder was man tun muss.
Ein Song den ich nun schon seit sechs Jahren kenne regt mich immer wieder zum Nachdenken an. “Picture of my Life” heißt dieser, von einer genialen Band namens Jamiroquai.
Das lyrische Ich beschreibt seine Lage im Leben. Es weiß nicht wohin, weiß nicht was es tun soll. Es sieht keinen Sinn mehr im Leben und sieht sich unnütze darin. Und nun fragt es den Zuhörer, ob er ihm nicht helfen könne. “So if you have a cure” - heißt es im Lied - “To me would you please send - A picture of my life with a letter telling how it should really be instead”
hier einmal der ganze Text:
I never had a dream that I could follow through
Only tears left to stain, dry my eyes once again
I don’t know who I am, or what I’m gonna do
Been so long I’ve been hopelessly confused
This can never really end, its infinitely sad
Can someone tell me when
Something good became so bad
So if you have a cure
To me would you please send
A picture of my life
With a letter telling how
it should really be instead
The precipice is there
But will I ever dare
Throw myself in the sky, so at last I can die
See I’ve become a man
Who holds nothing too dear
Who will mind if I just disappear
This can never really end, it’s infinitely sad
Can someone tell me when
Something good became so bad
So if you have a cure
To me would you please send
A picture of my life
With a letter telling how
it should really be instead
Ich frage mich dann auch oft im Leben während einer schweren Zeit: Gibt es solch ein Bild meines Lebens? Gibt es einen Brief in dem steht, wie es am besten laufen sollte?
Wie würde alles aussehen, wenn ich mich immer richtig entschieden hätte? Was hätte es für Auswirkungen, wenn ich anstatt diesem, an der letzten Gabelung einen anderen Weg gewählt hätte? Wo würde ich nun stehen, was würde ich tun? Und wer wäre ich überhaupt?
Ein ungeheurer Gedanke, wenn man sich überlegt, dass wohl jede kleinste Handlung ein Ausmaß auf unsere Situation hat!
Doch vielleicht stellt sich diese Frage gar nicht, und das “Picture of my life” zeigt genau mein Leben jetzt. Sprich: Gibt es Schicksal?
Für alle, die einmal in den Song reinhören möchten: Auf YouTube gibt es ein schönes Video mit ein paar Bildern vom Sänger JK dazu: