Da klick ich mich neulich durch youtube, da ich immer mal wieder auf der Suche nach neuen Videos meiner Lieblingsbands bin. Und was find ich da plötzlich?? Tatsächlich ein Video von Jamiroquai dass ich noch nicht kenne O.O
OMG!!! Wie kann das nur sein? Ich bin seit 10 Jahren Fan und dann passiert mir sowas?? Der Song stammt immerhin von 1997 und ich kannte ihn noch nicht. So wie ich das jetzt herausgefunden habe, gab es vom 97iger Album “Travelling without Moving” zwei Versionen: Eines mit dem Bonustrack “Funktion” (ein solches besitze ich) und eines mit dem Bonustrack “Do You Know Where You`re Coming From”.
Und dieser Song wurde sogar in ein offizielles Video umgesetzt.
Und das erfahr ich jetzt zehn Jahre später??? Hallo??? Da hätte mich der JK schonmal anrufen können und mir bescheid sagen können… neeneenee…
Jetzt läuft der Song bei mir hoch und runter. Einfach genial… ich kann nicht mehr =)
Dieser alte jammige Jamiroquai-Sound von Früher *schmacht*
Aber genug davon, genießt selber:
Noch etwas Aktuelles als Nachtrag: Das neue und siebte Studioalbum soll erst Anfang 2009 erscheinen. Die Jungs lassen sich neuerdings aber ganz schön Zeit =(
Die Stimmung der Crew verschlechtert sich. Grund sind Energiesorgen.
Bis auf weiteres habe ich der Crew Replikatorrationen gestrichen, und auch die Holodeck-Urlaube liegen fürs erste brach.
Unser Koch hat seitdem natürlich alle Hände voll zu tun.
Wir müssen uns Gedanken über eine alternative Energiequelle machen.
Die Langstreckensensoren scannen ununterbrochen nach Planeten um uns herum.
Doch das eigentliche Thema diese Eintrages ist ein anderes.
Beim durchforsten der Datenbank nach unserem Energiehaushalt habe ich folgendes Video gefunden.
Ich kann mir dies nicht erklären.
Sind wir das Opfer einer Zeitreise geworden? Wie kann ein Video aus dem 21. Jahrhundert unsere jetztige Situation zeigen?
Ich weiß nicht mehr weiter… Ich hasse Zeitparadoxa.
Oder ist es bloß wieder ein Machwerk von Q?
Am letzten Dienstag war die Einschreibung zu den Uni-Sportkursen.
Natürlich wollte ich nicht so spät im Internet sein, da die Kurse immer sehr beliebt sind.
9:30 begann die Online-Einschreibung. Da ich allerdings zu Besuch in Dresden war (Bericht folgt), und ich ohnehin nicht mit einem soooo starken Ansturm rechnete, war ich 11:30 in der früh am Rechner.
Es erwartete mich blankes Entsetzen. Beide Sportkurse die ich buchen wollte waren bereits ausgebucht…
Der Kung Fu Kurs für Anfänger war mir sehr wichtig. Doch war leider kein Platz mehr frei. Was tun? Da hatte ich schon meinen Freund Kriegstopf überredet mitzumachen, und jetzt muss er dass womöglich allein durchstehen, da er den Platz bekommen hat.
Nunja, ich werde es einfach auf die Präinternet-Art handhaben und den Zen-Master persönlich besuchen, um ihn zu bitten, doch noch an dem Kurs teilnehmen zu können.
Auch der Badminton Kurs für Anfänger war bereits verbucht. Sowas aber auch! Jetzt habe ich mich kurzerhand in den Fortgeschrittenen-Kurs eingetragen. Mal sehen, ob ich da noch etwas mit meinen eingerosteten Tennis-Kenntnissen reissen kann…
Es ist jetzt knappe anderthalb Jahre her, dass ich von einer jungen amerikanischen Band erfuhr.
Mittlerweile haben sich die Songs der vier Jungs geradezu in meinen Kopf gebrannt, wie kaum eine andere Band es geschafft hat. Breaking Benjamin schimpft sich die Truppe. Der Name bedeutet frei übersetzte so viel wie “Zerbrechende Benjamin” und ist auf eine sehr lustige Anekdote zurückzuführen: Bei einem Auftritt der Gruppe versuchte Sänger Benjamin Burnley sein Mikrophon gekonnt durch die Luft zu wirbeln. Allerdings gelang ihm dies nicht ganz und er zerstörte es. Der Eigentümer des Mikrophons bedankte sich dann mit den Worten: “Thanks Benjamin for breaking my fucking mic”.
Der Sound hat sich in Folge der drei produzierten Studioalben natürlich weiterentwickelt. Hörte man auf der Debut-LP Saturate an einigen Stellen noch die Abstammung des Grunges, aber auch sehr rustikale und harte Parts, war der Nachfolger We are not alone ausgefeilter und eingängiger, aber auch etwas ruhiger. Das aktuelle Album Phobia war das bisher erfolgreichste der Band. Es begeistert mich gerade durch seine sehr melodischen Parts, ohne dabei von den Hardcore Wurzeln der Band abzuweichen. Dazu kommt eine wirklich genial inszenierte düstere Atmosphäre, die das gesamte Album keinen Abbruch findet.
Ben selber beschreibt die Musik als “heavy but mellow”, und das trifft es auch sehr genau. Und mit der genialen Stimme, gehört Ben Burnley für mich zu den besten Sängern, die die Welt gehört hat.
Natürlich gibt es eine Empfehlung von meiner Seite: Das offizielle Video zum Song “Breath” vom Album Phobia.
Reinhören lohnt sich wirklich
Leider tourt die Band nicht außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada. Der Grund ist ein ganz einfacher: Sänger Ben hat eine Flugphobie (daher auch der Name “Phobia” der neusten Scheibe) und setzte keinen Fuß in ein Flugzeug. Schade =(
Neue Klänge kamen letzte Woche von der Insel. Endlich ist es da. Lang haben wir gewartet. doch wie soll man ein Album toppen, dass vor Genialität nur so glänzte? Auf “The Poison” war wirklich jeder Song ein richtiger “Hinhörer”, und das hat man wirklich selten. Nunja, nun ist es jedenfalls da, das zweite Studioalbum von den vier Walisern “Bullet For My Valentine”, mit dem Titel “Scream Aim Fire”.
Um ehrlich zu sein hatte ich nicht sehr viel erwartet. Da gerade die Songs von “The Poison” erfolgreich wurden, die sich eher mit dem Mainstream vereinbaren liesen, erwartete ich einen gewissen Komerzeinzug im neuen Album. Ruhigere, einfacherer Lieder. Schade, dachte ich mir, anders wird es sicher nicht sein.
Doch zum Glück hatte ich mich getäuscht. “Scream Aim Fire” ist Metal, wie er im Buche steht. Nach ein paar Durchgängen, bin ich einfach begeistert, die Jungs haben es einfach wieder geschafft. Bei “The Poison” dachte ich mir: Was für ein Album. Und heute zählt es zu meinen zehn Platten für die einsame Insel. Bei dem Nachfolger denk ich mir bisher “Genial”, mal schauen was noch draus wird =)
Bisher sind meine Favoriten “Hearts Burst Into Fire”, “Disappear”, “Deliver Us From Evil” und “Take It Out On Me”. Und bisher kann ich auch von keinem Song sagen, dass er nicht faszinierend ist…
Aber genug mit dem Schwärmen. Wenn ich könnte, würde ich nun noch einen negativen Kritikpunkt angeben, aber dafür bin ich einfach zu begeistert. Deswegen kommt dass eventuell, wenn sich meine Euphorie über das neue Album etwas gelegt hat =P
In “Hearts Burst Into Fire” könnt ihr hier gerne mal reinhören. Und keine Angst, ist auch was für “normalverteilte” Musikliebhaber
Eines meiner All-time-favorites in Sachen ruhigerer Musik ist der Song Linger von den Cranberries.
Das Lied stammt vom ersten Studioalbum “Everybody else is doing it so why can`t we?”, die Band war noch jung und ihr Stil sollte sich noch weiter entwickeln. Das Lied stammt also von einer Zeit bevor sie mit den Titeln Zombie und Ode to my Family weltbekannt wurden.
Ich versuche Worte zu finden, die das Lied beschreiben könnten, doch es fällt mir schwer. Ein Video wurde dazu gedreht, ein Schwarz-weiß Meisterwerk im 20er Jahre Stil. Also seht selbst:
Ein Song den ich nun schon seit sechs Jahren kenne regt mich immer wieder zum Nachdenken an. “Picture of my Life” heißt dieser, von einer genialen Band namens Jamiroquai.
Das lyrische Ich beschreibt seine Lage im Leben. Es weiß nicht wohin, weiß nicht was es tun soll. Es sieht keinen Sinn mehr im Leben und sieht sich unnütze darin. Und nun fragt es den Zuhörer, ob er ihm nicht helfen könne. “So if you have a cure” - heißt es im Lied - “To me would you please send - A picture of my life with a letter telling how it should really be instead”
hier einmal der ganze Text:
I never had a dream that I could follow through
Only tears left to stain, dry my eyes once again
I don’t know who I am, or what I’m gonna do
Been so long I’ve been hopelessly confused
This can never really end, its infinitely sad
Can someone tell me when
Something good became so bad
So if you have a cure
To me would you please send
A picture of my life
With a letter telling how
it should really be instead
The precipice is there
But will I ever dare
Throw myself in the sky, so at last I can die
See I’ve become a man
Who holds nothing too dear
Who will mind if I just disappear
This can never really end, it’s infinitely sad
Can someone tell me when
Something good became so bad
So if you have a cure
To me would you please send
A picture of my life
With a letter telling how
it should really be instead
Ich frage mich dann auch oft im Leben während einer schweren Zeit: Gibt es solch ein Bild meines Lebens? Gibt es einen Brief in dem steht, wie es am besten laufen sollte?
Wie würde alles aussehen, wenn ich mich immer richtig entschieden hätte? Was hätte es für Auswirkungen, wenn ich anstatt diesem, an der letzten Gabelung einen anderen Weg gewählt hätte? Wo würde ich nun stehen, was würde ich tun? Und wer wäre ich überhaupt?
Ein ungeheurer Gedanke, wenn man sich überlegt, dass wohl jede kleinste Handlung ein Ausmaß auf unsere Situation hat!
Doch vielleicht stellt sich diese Frage gar nicht, und das “Picture of my life” zeigt genau mein Leben jetzt. Sprich: Gibt es Schicksal?
Für alle, die einmal in den Song reinhören möchten: Auf YouTube gibt es ein schönes Video mit ein paar Bildern vom Sänger JK dazu: