Not pr0n

17 Juni 2008 at 10:01 Uhr vormittags (Internet, Nachdenkliches, Wissen) ()

…ist der Name eines der schwersten Rätsel des Internets.
Ähnlich einer Schnitzeljagd mit dem Webbrowser muss der Spieler durch Hinweise die von Bildern, Sprüchen bis hin zu Audiodatein reichen Benutzername und Passwort zum weiterkommen verwenden.
Mehr als 10 Millionen Besucher versuchten sich bereits an den 139 Leveln, doch lediglich 161 haben das komplette Rätsel geknackt.
Benötigt werden einige Kenntnisse in Audio- und Bildbearbeitung, HTML-Entwicklung und ein gekonnter Umgang mit dem Computer.

Wen ich jetzt neugierig gemacht habe, der kann sich an den ersten Leveln versuchen:
Not pr0n

Die Bezeichnung not pr0n steht übersetzt (aus dem Englischen und der Internet-Sprache ;) ) für “Nicht pornographisch”

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Der frühe Vogel fängt den Wurm

6 April 2008 at 7:22 Uhr nachmittags (Alltag, Gedanken, Musik, Nachdenkliches) (, , , )

Am letzten Dienstag war die Einschreibung zu den Uni-Sportkursen.
Natürlich wollte ich nicht so spät im Internet sein, da die Kurse immer sehr beliebt sind.
9:30 begann die Online-Einschreibung. Da ich allerdings zu Besuch in Dresden war (Bericht folgt), und ich ohnehin nicht mit einem soooo starken Ansturm rechnete, war ich 11:30 in der früh am Rechner.

Es erwartete mich blankes Entsetzen. Beide Sportkurse die ich buchen wollte waren bereits ausgebucht…
Der Kung Fu Kurs für Anfänger war mir sehr wichtig. Doch war leider kein Platz mehr frei. Was tun? Da hatte ich schon meinen Freund Kriegstopf überredet mitzumachen, und jetzt muss er dass womöglich allein durchstehen, da er den Platz bekommen hat.
Nunja, ich werde es einfach auf die Präinternet-Art handhaben und den Zen-Master persönlich besuchen, um ihn zu bitten, doch noch an dem Kurs teilnehmen zu können.

Auch der Badminton Kurs für Anfänger war bereits verbucht. Sowas aber auch! Jetzt habe ich mich kurzerhand in den Fortgeschrittenen-Kurs eingetragen. Mal sehen, ob ich da noch etwas mit meinen eingerosteten Tennis-Kenntnissen reissen kann…

Somit muss ich meinen Beitrag “Die lahmsten Bauern haben die größten Kartoffeln” wohl wieder revidieren.
Wahrscheinlich fängt doch der frühe Vogel den Wurm

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Wer die Vergangenheit verneint, der verneint die Zukunft

25 März 2008 at 8:45 Uhr nachmittags (Nachdenkliches, Zitate) (, , )

“Wenn die Wurzeln einer Eberesche nicht tief reichen, dann trägt sie keine Krone.”

Aus “Das Ferne Ufer” von Ursula K. Le Guin

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Die Gefahren des Teleportierens

17 März 2008 at 5:19 Uhr nachmittags (Lustiges, Nachdenkliches, Weltall, Zitate)

“Ich reiste mal per Teleport,
mit Jan und Klas und Hein.
Jan stahl der Paula ihr Herze weg
und ich nahm Klasens Bein.”

aus “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams

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Wie vermisse ich dich!

10 März 2008 at 9:08 Uhr nachmittags (Alltag, Gedanken, Nachdenkliches)

Wie vermisse ich dich!

Ich erinnere mich zurück als wäre es gestern gewesen, als wir spielend im Park saßen. Okay, du spieltest, ich lauschte.
Wie wir durch gute und schlechte Zeiten gingen.
Wie du mich aufheitertest an schlechten Tagen.
Wie du mich traurig machtest durch deine Geschichten.

Und dabei warst du immer so wandlungsfähig.
Berichtetest mir immer wieder von neuen Welten.
Von Sehnsüchten und Gefühlen.
Von Gedanken, Idealen und Ideen, die ich selbst nie entdeckt hätte.

Wie vermisse ich dich!

Nur noch ferne Erinnerungen bleiben.
So lang scheint es her, als du gingst.
Du sagtest du würdest wieder zurück kommen. Doch sagtest du nicht wann.
Und so warte ich. Warte und denke an dich.
Und zähle die Monate. Fünf an der Zahl.
Wie lange werde ich noch warten müssen?
Dabei war doch nur ein einziger Knopf defekt…

Und nun sitze ich hier und brenne CDs.
Und ärgere mich.
Rohlinge drohen mich zu ersticken.

Wie vermisse ich dich! Mein mp3-Player.
Komm bald zurück!

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Ungewiss

4 März 2008 at 4:57 Uhr nachmittags (Gedanken, Nachdenkliches)

Warum kann man nicht mal in andere hineinblicken?
Nur für einen kurzen Moment,
und nur um zu wissen, was sie denken?
Dann hätte man keinen Grund unsicher zu sein. Man wüsste was zu tun wäre.
Und warum kann man nicht in die Zukunf schauen?
Warum kann man nicht sehen, was sie bringt?
Nur für einen kurzen Moment, und wenn auch nur vage.
Bloß damit man weiß was man tun kann. Oder was man tun muss.

Warum ist alles bloß immer so ungewiss?

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Die lahmsten Bauern haben die größten Kartoffeln… oder so…

7 Januar 2008 at 12:02 Uhr vormittags (Nachdenkliches)

Nun sind die Weihnachtsferien endgültig vorbei und das Studium geht weiter.

Seltsam, ich hatte mir so viel vorgenommen, was ich in den zwei freien Wochen erledigen könnte und habe nur das wenigste gemacht. Vieles habe ich einfach so vor mir hergeschoben und habe mir gedacht, ich könnte dass doch morgen erledigen. Naja, und wie es eben ziemlich typisch für mich ist, habe ich mir das jeden Tag so gedacht…

Aber dafür hatte ich wirklich schöne Tage, habe das Leben mal wieder richtig genossen, habe ein Stückchen von mir selbst wieder gefunden (meine Kreativität) und fühle mich nun viel enthusiastischer und engagierter als vorher.

Es beschäftigt mich nur noch die Frage, ob man, wie ich mir ursprünglich vorgenommen habe, lieber seine Arbeit verteilt und dafür nicht entspannt, oder ob man, wie es sich nun bei mir ereignet hat, lieber die Arbeit ruhen lässt, sich erholt, und dann aber viel Arbeit auf einem zukommt.

Wie auch immer, auf jeden Fall graut es mir, wenn ich schon wieder schaue was ich alles zu erledigen habe. Aber dass ist doch keine Arbeitseinstellung! Das wird schon alles!

Und ein schönes Beispiel das den Spruch “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben” widerlegt, ist folgendes: Ich hatte mir noch vor den Ferien vorgenommen, meine Studentenkarte zu beantragen. Dies kostet mich 15€. Da mir allerdings die Passfotos fehlten und ich keine Lust hatte diese machen zu lassen, hatte ich es verschoben. Diese Woche bekam ich dann einen Brief von der Uni, dass im Rahmen eines Jubiläums diese 15€ den künftigen Antraggebern erlassen wird.

Jaja, die lahmsten Bauern haben die größten Kartoffeln… oder so =P

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Prost Neujahr

31 Dezember 2007 at 6:07 Uhr nachmittags (Nachdenkliches)

2007 geht vorbei.

Ein seltsames Jahr, wenn ich zurück denke. Und seltsam wie schnell sich Situationen ändern können. Auch zwischen Menschen. Teilweise war es beängstigend. Dann erleichternd. Sogar erstaunlich. Und für zwei Wochen wirklich atemberaubend.

Andererseits gab es auch Momente, in denen ich mir dachte, dass ich den größten Fehler meines Lebens begangen hatte. Heute denke ich aber nicht mehr so gravierend darüber, und ich bin froh, dass ich diese Situation einfach hinter mir gelassen habe. Vergessen möchte ich sie allerdings nicht, da ich viel gelernt habe in der Zeit. Besonders über mich in meiner Person und auch in meiner Lebensweise.

Doch gab es viele schöne Zeiten, viele Tage an die ich mich gern zurück erinnere. Viel Erfolg. Viele neue Freunde. Im großen und ganzen Sehe ich mich eine Stufe weiter auf der Lebenstreppe, und dies nicht weil ein Jahr vergangen ist.

Aber so einen ernsten Abschluss wollt ich dem Jahr gar nicht geben, deswegen hier noch ein bisschen schwarzen Humor:

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Picture of my Life

21 Dezember 2007 at 2:38 Uhr nachmittags (Gedanken, Musik, Nachdenkliches) (, , )

Ein Song den ich nun schon seit sechs Jahren kenne regt mich immer wieder zum Nachdenken an. “Picture of my Life” heißt dieser, von einer genialen Band namens Jamiroquai.

Das lyrische Ich beschreibt seine Lage im Leben. Es weiß nicht wohin, weiß nicht was es tun soll. Es sieht keinen Sinn mehr im Leben und sieht sich unnütze darin. Und nun fragt es den Zuhörer, ob er ihm nicht helfen könne. “So if you have a cure” - heißt es im Lied - “To me would you please send - A picture of my life with a letter telling how it should really be instead”

hier einmal der ganze Text:

I never had a dream that I could follow through
Only tears left to stain, dry my eyes once again
I don’t know who I am, or what I’m gonna do
Been so long I’ve been hopelessly confused
This can never really end, its infinitely sad
Can someone tell me when
Something good became so bad
So if you have a cure
To me would you please send
A picture of my life
With a letter telling how
it should really be instead

The precipice is there
But will I ever dare
Throw myself in the sky, so at last I can die
See I’ve become a man
Who holds nothing too dear
Who will mind if I just disappear
This can never really end, it’s infinitely sad
Can someone tell me when
Something good became so bad
So if you have a cure
To me would you please send
A picture of my life
With a letter telling how
it should really be instead

Ich frage mich dann auch oft im Leben während einer schweren Zeit: Gibt es solch ein Bild meines Lebens? Gibt es einen Brief in dem steht, wie es am besten laufen sollte?

Wie würde alles aussehen, wenn ich mich immer richtig entschieden hätte? Was hätte es für Auswirkungen, wenn ich anstatt diesem, an der letzten Gabelung einen anderen Weg gewählt hätte? Wo würde ich nun stehen, was würde ich tun? Und wer wäre ich überhaupt?

Ein ungeheurer Gedanke, wenn man sich überlegt, dass wohl jede kleinste Handlung ein Ausmaß auf unsere Situation hat!

Doch vielleicht stellt sich diese Frage gar nicht, und das “Picture of my life” zeigt genau mein Leben jetzt. Sprich: Gibt es Schicksal?

Für alle, die einmal in den Song reinhören möchten: Auf YouTube gibt es ein schönes Video mit ein paar Bildern vom Sänger JK dazu:

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