Not pr0n

17 Juni 2008 at 10:01 Uhr vormittags (Internet, Nachdenkliches, Wissen) ()

…ist der Name eines der schwersten Rätsel des Internets.
Ähnlich einer Schnitzeljagd mit dem Webbrowser muss der Spieler durch Hinweise die von Bildern, Sprüchen bis hin zu Audiodatein reichen Benutzername und Passwort zum weiterkommen verwenden.
Mehr als 10 Millionen Besucher versuchten sich bereits an den 139 Leveln, doch lediglich 161 haben das komplette Rätsel geknackt.
Benötigt werden einige Kenntnisse in Audio- und Bildbearbeitung, HTML-Entwicklung und ein gekonnter Umgang mit dem Computer.

Wen ich jetzt neugierig gemacht habe, der kann sich an den ersten Leveln versuchen:
Not pr0n

Die Bezeichnung not pr0n steht übersetzt (aus dem Englischen und der Internet-Sprache ;) ) für “Nicht pornographisch”

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Siebzig Prozent der Zuschauer

31 Mai 2008 at 8:01 Uhr nachmittags (Wissen) (, , , )

Gestern abend lief “Wer wird Millionär - Prominenten-Special”.
Oliver Pocher knackte die eine Millionen Euro Frage.
Gefragt war nach dem Nagel-Schreckenberg-Modell. Ich hatte keine Ahnung um was es ging, aber da der gute Herr Pocher noch einen Publikumsjoker übrig hatte, befragte er die Zuschauer zu dieser Frage.

In der heutigen Tageszeitung stand dann “70% der Zuschauer wussten es”.
Ein schönes Beispiel, wie man mit der Mathematik Lichtjahre an der Wahrheit vorbeischießen kann.
Es wussten nämlich genau 70% der Zuschauer, die eine Stimme abgegeben hatten. Günther Jauch hatte in der Sendung erwähnt, dass von ca. 200 Zuschauern nur 32 auf eine Antwort getippt hatten. Also haben nur etwa 15% des Publikums überhaupt eine Antwort gegeben.
Un dvon diesen 15% wussten 70% die Antwort.
Also konnte etwas mehr als jeder Zehnte im Publikum die richtige Antwort geben. Was natürlich einige Welten unter 70% liegt.

Aber Pocher hat die Millionen geschafft. Respekt!

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So mächtig ist das Multiversum

21 April 2008 at 3:59 Uhr nachmittags (Gedanken, Kritik, Weltall, Wissen) (, , , , , , )

In der neuen P.M. erschien der Artikel “So mächtig ist das Multiversum” (Vgl. P.M. 5/08 S. 14-20) über ein kosmologisches Modell, welches besagt, dass neben unserem Universum noch weitere Universen existieren; im ganzen spricht man vom Multiversum.
Dieses Modell ist an sich nicht neu sondern kam bereits vor einigen Jahren mit der String-Theorie auf. Diese String-Theorie ist ein Welt-Modell, mit denen die Physiker versuchen die Relativitätstheorie mit der Quantentheorie zu vereinigen (die so genannte Suche nach der TOE: “Theory of Everything” oder auch Weltformel).
Die Diskussion um dieses kosmologische Modell seien wieder neu entfacht, da ein “Loch im Universum” gefunden wurde. Beobachtet wurde eine Stelle im Universum, in der auffällig wenig Materie zu finden ist. “45 Prozent unter dem Gesamtdurchschnitt” heisst es in der P.M. Dies ist an sich noch nichts ungewöhnliches, da zwischen den Galaxien viele solche Räume existieren sollen, allerdings ist der Durchmesser des “Loches” mit einer Milliarde Lichtjahre etwa tausendmal größer als erwarten und an anderen Stellen beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Loch beträgt gerade mal 1,85 Prozent.
Hier nun heisst es, solle sich ein Übergang zu einem unserer “Nachbaruniversen” befinden. Doch sollen noch mehr dieser Universen existieren. Mit dem Urknall soll sich nicht nur unser Universum sondern auch viele andere gebildet haben, und dieser Vorgang sei immer noch im Gange. Den Rest des Beitrags lesen »

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Weltraum-Mythen auf der Spur

12 Februar 2008 at 9:37 Uhr nachmittags (Weltall, Wissen)

Auf web.de habe ich einen schönen Artikel mit der Überschrift Weltraum-Mythen auf der Spur gefunden.

Fünf Themen werden aufgeklärt. Zerplatzen Astronauten im Weltall ohne Anzug? Wurde das “Marsgesicht” von einer Zivilisation auf dem Mars geschaffen? Der Mythos um ein Space-Pen; Kann man die Chinesiche Mauer aus dem All sehen? Und kann es sein, dass es manche Sterne schon nicht mehr gibt, die wir am Sternenhimmel sehen?

Bis auf das letzte Thema fand ich den Artikel sehr interessant, das Lesen lohnt sich also ;)

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Der Aha-Effekt…

28 Dezember 2007 at 11:21 Uhr nachmittags (Wissen)

… wer kennt ihn nicht. Dieses Gefühl, wenn es klick macht, wenn sich einzelne Puzzleteile verknüpfen, zu einem größeren Bild, wenn man etwas begriffen hat. Wer mag dieses Gefühl nicht?

Für mich als Student kommt dieser Effekt natürlich nicht selten, aber ich habe ihn  regelrecht lieben gelernt. Wenn ich zum Beispiel gerade wieder an neuen Matheaufgaben sitze, oder diese für Erstsemestler kontrolliere, dann fehlt mir oftmals für kleine Details das Verständnis. Ich lauf dann durch die Gegend um besser nachdenken zu können (dass klappt auch, da das Gehirn mehr Sauerstoff erhält; dennoch kann ich dies zu Hause nur selten tun, da ich sonst von meiner Mutter den Satz “rennst du schon wieder deine Runden?” zu hören kriege; also mein Tipp: Besser in der WG im Kreis rennen ;) ) und dann belichte ich das Problem von allen Seiten, denke nochmal von vorne, denke mal rückwärts. Und wenn es gut läuft macht es einfach mal klick. Und dann fühl ich mich, als hätte ich ein Stückweit mehr von der Welt verstanden.

Heute zum Beispiel, durfte ich zweimal diesen Effekt erleben. Zum einen beschäftigte ich mich mit dem Beweis, dass die Umkehrrelation zweier verknüpfter Relationen R und S gleich der Umkehrrelation von S verknüpft mit der Umkehrrelation von R ist. Klingt langweilig, ist aber so. Irgendwie fehlte ein Puzzleteil, doch dann, ganz plötzlich machte es einfach klick, als hätte jemand den Schalter umgeschalten.

Die andere Sache beschäftigt sich mit der Lichtgeschwindigkeit. Ich habe mich immer gefragt, warum nichts schneller als das Licht sein kann? Wieso ist die maximale Geschwindigkeit 300.000 km/s? Ich lese gerade das Buch “Geheimnisse unseres Universums” von Joachim Bublath, und in Kapitel 7 schreibt er über die Relativitätstheorie. Und da fand ich die Antwort. Da die Lichtgeschwindigkeit in allen Bezugssystemen konstant ist, hat dies ja Auswirkungen auf die Längen und Zeitmessung. Zeit vergeht also nicht überall gleich schnell, sondern ist vom Bezugssystem abhängig. Und genauso verhält es sich auch mit der Masse. Je größer die Geschwindigkeit eines Körpers, desto größer wird auch seine Masse (die Antwort steckte also eigentlich die ganze Zeit in der bekannten Formel E = mc²). Das bedeutet, wenn eine konstante Kraft einen Körper konstant beschleunigen würde, so würde diese Energie dabei in Masse umgewandelt. Die Masse des Körpers steigt also. Und damit wird es für die Kraft immer “schwerer” den Körper zu beschleunigen. Irgendwann kann die Kraft den Körper nicht mehr beschleunigen, weil die Masse zu groß ist. Und der Körper würde auch nie die Lichtgeschwindigkeit erreichen, weil dies unendliche Masse bedeuten würde.

Ich finde dies sehr interessant, und war froh dem Aha-Effekt auch mal in den Semesterferien zu begegnen.

Ich hoffe wir bleiben gute Freunde und treffen uns des öfteren mal  =D

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